In diesem Artikel finden Sie einen fertigen Brief, den Sie in wenigen Minuten an die entscheidenden beiden Gesundheitspolitiker senden können – um dem geplanten GKV-Aus der Homöopathie zu widersprechen.
Die Entscheidung fällt jetzt – und sie betrifft Millionen Patienten, Ärzte und Heilpraktiker.
Der Koalitionsausschuss hat am 12. April festgelegt: Die Bundesregierung wird am 29. April einen Gesetzentwurf beschließen (Link). Damit ist klar: Das Aus der Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung wird in diesen Tagen vorbereitet.
Und gleichzeitig passiert etwas anderes: Diese Entscheidung läuft weitgehend ohne sichtbare Stimmen derjenigen, die Homöopathie täglich nutzen und anwenden.
Der Homoeopathiewatchblog setzt genau hier an.
Sie können jetzt direkt mit einem Brief widersprechen – ohne eigenen Aufwand, ohne lange Vorbereitung.
Warum das wichtig ist: Politische Entscheidungen folgen nicht nur Argumenten – sie folgen auch Wahrnehmung. Wenn kein Widerspruch kommt, entsteht der Eindruck: Dieses Thema ist entschieden. Die Homöopathie-Gemeinschaft nimmt das widerspruchslos hin, wird die Politik sehen. Wenn aber viele Zuschriften kommen, entsteht ein anderes Bild: Diese Entscheidung ist politisch riskant. Jeder einzelne Brief erhöht den politischen Preis für eine Streichung der Homöopathie.
Jetzt ist der Moment, in dem diese Stimmen noch ankommen.
Jetzt schreiben: Ihr Brief an die beiden wichtigsten Gesundheitspolitiker
Wenn politische Entscheidungen vorbereitet werden, zählt nicht nur die fachliche Argumentation – sondern auch, ob Rückmeldungen aus der Versorgung ankommen.
Genau das können Sie jetzt tun.
Schreiben Sie direkt an die beiden zentralen gesundheitspolitischen Ansprechpartner, die über das Anti-Homöopathie-Gesetz entscheiden – die gesundheitspolitischen Sprecher von CDU/CSU und SPD:
- Simone Borchardt (CDU)
- Christos Pantazis (SPD)
Der Homoeopathiewatchblog stellt Ihnen dafür ein fertiges Schreiben zur Verfügung.
Sie müssen es nur kopieren, Ihren Namen ergänzen und versenden.
Warum dieser Brief wichtig ist
Die geplante Streichung der Homöopathie wird mit „Evidenz“ begründet. Der Brief greift genau diesen Punkt auf – und stellt eine einfache, aber zentrale Frage:
Warum führt dieselbe wissenschaftliche Grundlage international zu unterschiedlichen politischen Entscheidungen?
In der Schweiz wurde Homöopathie nach Evaluation integriert.
In Indien ist sie Teil eines staatlich organisierten Systems.
In Deutschland soll sie auf der selben Datenlage aus dem Gesundheitssystem ausgeschlossen werden.
Denn: In allen drei Ländern liegt dieselbe wissenschaftliche Literatur vor.
Der Brief macht sichtbar: Hier geht es nicht nur um Wissenschaft – sondern um politische Bewertung.
Das Schreiben zum Kopieren
Betreff: Ich fordere: Keine Streichung der Homöopathie aus der GKV – und habe drei Fragen an Sie
An: simone.borchardt@bundestag.de , christos.pantazis@bundestag.de
CC: redaktion@homoeopathiewatchblog.de
Sehr geehrte Frau Borchardt,
sehr geehrter Herr Pantazis,
zur geplanten Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung habe ich konkrete Fragen – und zwei klare Forderungen an Sie.
Die Entscheidung wird mit „Evidenz“ begründet. Gleichzeitig zeigt der Blick in andere Länder ein anderes Bild:
In der Schweiz wurden komplementäre Verfahren nach Evaluation unter klaren Bedingungen in die Versorgung integriert.
In Indien sind sie Teil eines staatlich organisierten Systems mit Ausbildung, Forschung und Qualitätsstandards.
In allen Ländern (Deutschland, Indien, Schweiz) liegt dieselbe wissenschaftliche Literatur zur Homöopathie vor – und dennoch werden unterschiedliche politische Entscheidungen getroffen.
Daraus ergeben sich für mich drei Fragen:
- Warum bewerten Sie die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie in Deutschland anders als in Ländern wie der Schweiz oder Indien?
- Welche konkreten Kriterien führen dazu, dass Homöopathie in Deutschland als Leistung gestrichen werden soll, während sie in Indien und der Schweiz in regulierte Versorgungssysteme integriert wird?
- Evidenzbasierte Medizin umfasst nach David Sackett ausdrücklich nicht nur Studien, sondern auch ärztliche Erfahrung und Patientenpräferenzen. Warum reduzieren Sie den Begriff in der aktuellen Diskussion auf Studien?
Ich erwarte eine Antwort auf diese Fragen.
Aus meiner Sicht geht es hier nicht nur um eine wissenschaftliche Bewertung, sondern um eine politische Entscheidung mit konkreten Folgen für die Versorgung.
Daraus ergeben sich für mich zwei klare Forderungen:
- Keine Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung.
- Stattdessen Entwicklung klarer Qualitätskriterien, transparenter Regeln und einer sachlichen Evaluation für diesen Versorgungsbereich.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
So einfach geht es
Kopieren Sie das Schreiben in Ihr Mailprogramm.
Ergänzen Sie Ihren Namen. Setzen Sie die beiden Mailadressen ein von Borchardt und Pantazis und den Watchblog in CC.
Senden Sie es per E-Mail an:
- Simone Borchardt
- Christos Pantazis
Hier der E-Mail-Verteiler:
An: simone.borchardt@bundestag.de , christos.pantazis@bundestag.de
CC: redaktion@homoeopathiewatchblog.de
Das dauert wenige Minuten.
Jetzt entscheidet sich, ob Stimmen ankommen
Die politische Entscheidung wird vorbereitet. Die Zeit für grundsätzliche Debatten ist vorbei.
Was jetzt noch möglich ist:
dass die Stimmen aus der Homöopathie-Gemeinschaft bei den Entscheidern ankommen.
Der Homoeopathiewatchblog macht diese Stimmen sichtbar.
Jetzt kommt es darauf an, dass sie auch gehört werden.

