Die Petition #rettedeinehomoeopathie ist wieder online. Nach der Sperrung durch die Plattform openPetition am 22. April und Widerspruch von mir und meinem Anwalt wurde sie von Openpetition erneut geprüft und heute wieder freigegeben. Die Plattform selbst schreibt am 23. April um 12.15 Uhr: „Die Petition ist nach erneuter Prüfung freigeschaltet und kann nun weiter unterschrieben werden.“
Damit ist sie ab sofort wieder online und für jeden Homöopathie-Freund nutzbar. Hier können Sie die Petition #rettedeinehomöopathie unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/argumente/rettedeinehomoeopathie-sagen-sie-nein-zur-streichung-von-homoeopathie-bei-krankenkassen
Die Petition #rettedeinehomöopathie des Homoeopathiewatchblog auf Openpetition richtet sich an Menschen, die mit ihrer Stimme und Unterschrift ihren Einspruch gegen das geplante Aus homöopathischer Leistungen bei gesetzlichen Krankenkassen erheben wollen.
Der Sperrgrund: angeblich „unzutreffende Tatsachenbehauptungen“
Die Begründung für die Sperrung war konkret. openPetition teilte dem Watchblog schriftlich mit, die Petition arbeite „mit unzutreffenden Tatsachenbehauptungen“. Das betraf laut Plattform insbesondere drei Punkte wie Aussagen zu Nutzerzahlen der Homöopathie, zu Einsparungen und zur belegten Wirksamkeit.
Die Folge: Die Petition wurde wenige Stunden nach Start am 22. April vollständig gesperrt. Sie war nicht mehr sichtbar, neue Unterschriften wurden nicht angenommen.
Was zur Wiederfreischaltung geführt hat
Die Freischaltung kam erst nach der Intervention meines Anwalts und von mir.
Der Homoeopathiewatchblog hat gemeinsam mit einem Anwalt der Sperrung widersprochen und die erneute Prüfung beantragt. Eingereicht wurden:
– ein überarbeiteter Petitionstext
– amtliche Originalquellen des Bundesministeriums für Gesundheit
– ergänzende Studienübersichten (die mir u.a. Prof. Michael Frass zugeliefert hat – Vielen Dank an ihn).
Erst nach diesem inhaltlichen und juristischen Widerspruch wurde die Petition wieder freigeschaltet.
Jetzt unterschreiben – die Petition ist wieder online
Mit der Freischaltung beginnt die eigentliche Phase. Die Petition kann wieder unterschrieben und verbreitet werden. Jetzt entscheidet die Homöopathie-Gemeinschaft zusammen, ob daraus politische Sichtbarkeit entsteht.
Hier können Sie unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/argumente/rettedeinehomoeopathie-sagen-sie-nein-zur-streichung-von-homoeopathie-bei-krankenkassen
Warum ich um Unterstützung bitte
Die Wiederfreischaltung war kein Selbstläufer. Ohne Überarbeitung und anwaltliche Unterstützung im Expressmodus für die Wiederfreischaltung der Petition wäre die Petition nicht wieder online.
Wenn Sie möchten, dass solche Initiativen möglich bleiben, können Sie den Watchblog unterstützen. Eine Kaffeespende finanziert genau diese Arbeit und meinen Anwalt im Hintergrund.
Ein Kaffee sind 5 Euro. Und er sorgt dafür, dass solche Verfahren überhaupt durchgehalten werden können. Unter dem Artikel finden Sie die Möglichkeit dafür. Vielen Dank.
Was das zeigt
Der Vorgang macht sichtbar, unter welchen Bedingungen solche Initiativen heute stattfinden.
Eine Petition kann innerhalb weniger Stunden gestoppt werden, wenn ihre Argumentation in Zweifel gezogen wird und Gegner aktiv sind.
Wer eine Gegenposition für die Homöopathie-Gemeinschaft organisieren will, braucht deshalb mehr als ein Anliegen. Er braucht belastbare Quellen, saubere Formulierungen und im Zweifel juristische Unterstützung.
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Damit solche Aktionen möglich werden und weitergeführt werden können, braucht es jedoch mehr als einzelne Schritte: Es braucht ein leserstarkes Online-Magazin, das Themen aufgreift, einordnet und in konkrete Aktionen für die Homöopathie-Gemeinschaft übersetzt.
Der Homoeopathiewatchblog begleitet die aktuelle Entwicklung seit dem ersten Tag: Einordnung des Gesetzentwurfs, Offener Brief, Protestbriefaktion, Abgeordnetenwatch-Fragen – und jetzt diese Petition.
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Ihr
Christian J. Becker
Gesundheitsjournalist, Blogger
Aktiv für die Homöopathie und Heilpraktiker seit 2018 mit dem
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