88 Tote durch Behandlungsfehler von Ärzten in 2018, meldet BÄK heute

Jährlich stellt die Bundesärztekammer BÄK einen Bericht zu ärztlichen Behandlungsfehlern vor. Heute in Berlin hat sie den für das Jahr 2018 präsentiert.

Laut BÄK starben 88 Patienten in 2018 durch Behandlungsfehler von Ärzten. Wie sie zu Tode kamen, darüber gibt die BÄK in ihrem statistischen Bericht keine Auskunft. Bei weiteren 127 Patienten führten die Behandlungsfehler zu einem schweren Dauerschaden. Insgesamt wurden 1.499 Fälle ermittelt, in denen Patienten wegen Behandlungsfehlern von Ärzten eine Entschädigung zustanden.

Die Zahl der tödlichen Behandlungsfehler durch Ärzte hat in 2018 zugenommen. 2017 meldete die BÄK noch 62 Todesfälle. Das entspricht einer Steigerungsrate von 42 % der Todesfälle von 2017 (62 Fälle) auf 2018 (88 Fälle).

Der Gutachter-Leiter Prof. Andreas Crusius kommentiert die Zahl der Behandlungsfehler von Ärzten insgesamt laut BÄK-Presseinfo mit den Worten: „Zahl der Behandlungsfehler im Promillebereich.“

Behandlungsfehler werden im Gesundheitssystem von der Politik unterschiedlich bewertet – je nach Berufsgruppe. Das zeigt ein Vergleich von politischen Reaktionen auf Fehler von Ärzten und Heilpraktikern (Link).

Quellen:

BÄK-Statistik Behandlungsfehler Ärzte 2018 (Link, Todesfälle auf Seite 5)

BÄK-Statistik Behandlungsfehler Ärzte 2018 (Link, Todesfälle auf Seite 5)


 

Foto: Screenshot Statistik BÄK 2018, Link siehe oben

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