Patienten gehen aus drei Gründen zu ihren Heilpraktiker*innen: Hilfe, Heilung, HP-Knowhow / Ergebnis der Auswertung von Newsblog-Patientengeschichten

Warum gehen Patient*innen eigentlich zu Heilpraktiker*innen? Dieser Frage gehe ich in diesem Artikel nach und habe drei Antworten gefunden. Basis für die Antworten sind Patientengeschichten. Ich hatte hier im Newsblog aufgerufen, dass sich Patienten melden und berichten, welche Erlebnisse sie beim Heilpraktiker haben. Und zahlreiche Patientengeschichten sind schon eingetroffen, die ein ziemlich genaues Bild zeichnen.

Sollte man die Gründe, warum Menschen zum Heilpraktiker gehen, in einem Satz zusammenfassen, wäre dies dieser Satz: „Mein Heilpraktiker hilft mir, auch wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß.“ Viele Menschen suchen und finden Hilfe bei Heilpraktiker*innen, weil die Schulmedizin, ihre Medikamente und Ärzte nicht mehr helfen konnten. So beschreiben es viele Geschichten von Patienten im Newsblog.

Ich habe eine Heilpraktikerin angefragt, wie sie Rückmeldungen von Patient*innen einschätzt. Michaela Kabbe leitet eine HP-Praxis im niedersächsischen Hagenburg. Außerdem ist sie 1. Vorsitzende des Niedersächsischen Heilpraktikerverbandes, einem Landesverband im Fachverband Deutscher Heilpraktiker. Sie ist mit vielen Patienten in Kontakt, die mit ihren Geschichten in Newsblog Einblick in die Motivation geben. Michaela Kabbes Einschätzung: „Unsere Patienten sind wie eine Unternehmensberatung, die täglich ins Haus kommt. Am Verhalten und an der Rückmeldung des Patienten zum Verlauf der Therapie kann ich viele Dinge erkennen: Ob ich ihm gut genug zuhöre, dass ich möglichst viele Facetten seiner Persönlichkeit und seines Befindens erkenne, ob ich gut genug meine Diagnose und Behandlung erkläre, dass ich ihn zur Mitarbeit motivieren kann – oftmals eine wichtige Bedingung für den langfristigen Erfolg einer Behandlung. Ist der Patient zufrieden, macht gesundheitliche Fortschritte und fühlt sich gut aufgehoben, empfiehlt er mich weiter. Unsere Patienten zeigen uns, wenn wir aufmerksam sind, was wir im Praxisalltag optimieren können. Danke dafür!“

Die Patientengeschichten zeigen drei wesentliche Motive, warum Patienten zum Heilpraktiker gehen:

Motiv 1 „Hilfe“: Patienten erleben die guten Diagnosefähigkeiten von Heilpraktikern
Viele Patientengeschichten beschreiben, wie begeistert Patienten von der Diagnose bei Heilpraktiker*innen und der damit verbundenen Hilfe sind. Eine besonders eindrückliche Geschichte ist die von Millon: „Nach einem ewig andauernden zum Arzt Gerenne, wegen unerklärlicher sich immer verschlimmernder Schmerzen in den Gelenken habe ich mir meine Heilpraktikerin gesucht. … Nur nach mehrmaligem ausmessen meiner Körperflüssigkeiten ist sie auf den Kern des Übels gestoßen. Ich habe mir auf der Hochzeitsreise von mehr als 10 Jahren einen Pärchenegel (Schistosomiasis) eingefangen. …Dank einer umfassenden Leber-Reinigung, Entgiftung und Entschlackung meines Körpers, war ich in weniger als einem Monat schmerzfrei. Bei der Leberreinigung kam beim 3. Mal der mindestens 15 cm lange Wurm zum Vorschein. Seither vertraue ich meiner HP mehr an, als jedem Arzt der Welt.“Nicole berichtet Ähnliches: „Eine Heilpraktikerin erkannte, dass mein Sohn an Mononukleose erkrankt war (EBV) der Arzt, wo wir zuvor waren kam nicht auf die Idee nach diesem Virus zu suchen.“ Auch Brigitte schreibt über die Diagnose-Fähigkeiten: „Nachdem ich erhebliche Schmerzen im linken Fuß hatte und nicht mehr laufen konnte, ging ich zur Heilpraktikerin. Ich schilderte ihr die Beschwerden worauf sie meine Wirbelsäule und den Rücken ansah und einen Schiefstand der erheblich war feststellte.“

Motiv 2 „Heilung“: Patienten erleben Heilung mit den vielfältigen alternativmedizinischen Therapien beim HP.
Dieter bringt auf den Punkt, was viele Patienten in ihren Geschichten ausdrücken: „Diejenigen, die abschätzig über Heilpraktiker reden, haben bestimmt noch nie eine erfolgreiche Heilpraktikerbehandlung kennen lernen dürfen. Ich bin von den Behandlungsmethoden meiner Heilpraktikerin vollkommen überzeugt und kann daher nur jedem empfehlen, zum Heilpraktiker zu gehen.“ Patienten berichten von den vielfältigen, erfolgreichen Therapien bei Heilpraktiker*innen. Häufig wird Homöopathie genannt, aber ebenso andere Therapien wie Eigenblutbehandlung, Akupunktur, Osteopathie und andere. Patienten berichten von Heilung bei schweren Erkrankungen, wie Dieter: „Hallo, ich bin seit vielen Jahren Patient bei meiner Heilpraktikerin. Ich habe das größte Vertrauen zu ihr. Sie ist bei kleineren und größeren Wehwehchen meine erste Ansprechpartnerin. Neben Erkältungskrankheiten und Infektionen hat sie mich auch schon von ernsteren Leiden befreit. Sie hat u. a. meine Wirbelsäulenbeschwerden erfolgreich behandelt. Ohne meine Heilpraktikerin würde ich mit Sicherheit jetzt im Rollstuhl sitzen. So aber habe ich meine volle Beweglichkeit behalten.“ Für viele Patienten ist der Heilpraktiker mittlerweile der erste Ansprechpartner, bei leichteren wie schwereren Erkrankungen.  Hubert beschreib dies so: „Ich gehe seit 2 Jahren zum Heilpraktiker. Egal ob Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen oder Schnupfen. Aber das aller erstaunlichste war, dass es nur eine Heilpraktikerin (und kein Arzt) es geschafft hat, mich von einer Jahrzehnte dauernden Heuschnupfen zu befreien – restlos!“ Patienten berichten auch, dass ihre Heilpraktiker  Alternativen zu Antibiotika einsetzen. Irina schreibt: „Meine Heilpraktikerin hat mir bei meiner Rosacea geholfen. Nachdem ich, bei den Hautärzten Jahre lang, Antibiotika verordnet bekam und nur einen kurzfristigen Erfolg hatte, wandte ich mich an meine Heilpraktikerin. Die half mir. Meine Schübe sind verschwunden und meine Haut sieht wieder top aus.“

Auffällig ist, dass viele Patientengeschichten von Heilerfolgen beim Heilpraktiker schreiben, ohne dass sie die genaue Therapieform beschreiben. Offenbar steht für viele Patienten weniger die Therapiemethode als der Therapeut im Vordergrund ihrer Bewertung der Heilung.

Motiv 3 „HP-Knowhow“: Patienten sind enttäuscht von Schulmedizin und ihren Ärzten und begeistert vom HP-Knowhow.
Ein Motiv durchzieht fast alle Patientengeschichten: Enttäuschung über oder Scheitern der Schulmedizin, ihrer Medikamente und Ärzte und gleichzeitig dem Erleben von Hilfe, Heilung und Knowhow bei Heilpraktiker*innen. Hier einige beispielhafte Geschichten. Monica schreibt: „Laut HNO-Arzt hatte ich einen Hörsturz und bekam das Übliche: Cortison und Tebonin . Am selben Abend behandelte mich meine Heilpraktikerin und am nächsten Tag war ich beschwerdefrei! Wahrscheinlich war die Diagnose falsch , ich hätte 5 Tage umsonst Cortison genommen!“ Peter schreibt: „Mein Heilpraktiker hat meine massiven Achillssehnenbeschwerden innerhalb von nur 3 Monaten behoben. Vorausgehende Therapien, wie z.B. Stoßwellentherapie bei Orthopäden waren vollkommen erfolglos seit Sept. 2017.“ Lillith schreibt Ähnliches: „Bin seit 6 Wochen verunfallt, von denen 4 Wochen nur mit hochdosierter Antibiose behandelt wurde. Die Ärzte im KH wunderten sich über schlechten bis fast gar nicht vorhandenen Heilungsprozess. Seit 2 Wochen lasse ich mich durch Heilpraktiker wieder aufbauen und siehe hin, die „Zuckerkügelchen“ bewirken große Wunder und die Heilung geht fast von alleine.“ Auch Gisa beschreibt das Motiv 3: „Jahrzehnte lang habe ich unter Nackenschmerzen und starkem Schwindel gelitten. Kein Arzt oder Medikament konnte mir helfen. Dank meines Heilpraktikers geht es mir endlich besser.“ M. Sternberg beschreibt ein Detail, das viele Patienten nennen: „Seit Jahren gehe ich zu meinem Heilpraktiker weil mir immer wieder schnell ohne Chemie geholfen wurde. Beim Arzt bekam ich ja nur irgendwelche Tabletten mit viel Nebenwirkungen.

All diese Geschichten fasst Patient Udo R. in einem Ergebnis zusammen. Wer zu Heilpraktiker*innen geht, verlängert aus seiner Sicht sein Leben:

heilpraktiker

Links:

Sie möchten alle Patientengeschichten, aus denen ich auswahlsweise zitiert habe, in voller Länge lesen? Link

Sie möchten als Patient ebenfalls Ihre Geschichte erzählen, wie Ihnen Heilpraktiker*innen helfen konnten? Link. Auf der Seite können Sie Ihre Geschichte einfach ins Kommentarfeld eintragen.


 

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