Sind Ergotherapeuten bald auch Heilpraktiker?

Der Heilpraktiker-Beruf hat auch gesundheitswirtschaftlich den Vorteil, dass er ohne ärztliche Verordnung therapieren darf. In der Folge gibt es immer mehr gesundheitliche Berufe, die unter das Dach des Heilpraktikers (HP) geschlüpft sind und noch schlüpfen wollen. Aktuell möchte der Beruf des Ergotherapeuten unter das Dach des sogenannten sektoralen HP aufgenommen werden. Ein Ergotherapeuten-Verband gibt die Mitteilung heraus, dass im Oktober ein Termin vor dem Bundesverwaltungsgericht angesetzt sei, bei der über seine Klage entschieden werde. Der Verband klagt seit Jahren, damit seine Mitglieder auch als HP abrechnen können.

Zu den sektoralen HPs gehören Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und in einzelnen Bundesländern auch Podologen. Diese Ausweitung der Heilpraktikererlaubnis auf andere Berufszweige wird von vielen Voll-HPs kritisch gesehen. Das Thema sektorale HP landet auch immer wieder vor Gericht.

Das vom HP Jens Wichmann initiierte Informationsportal Freewiki (eine Alternative zu Wikipedia, das über Heilpraktiker oft tendenziös und meinungsbasiert statt faktenorientiert berichtet) schreibt zum Thema: „Seit 1993 ist für jedermann mit einer beschränkten (sektoralen) Heilpraktikererlaubnis die eigenständige Ausübung von Psychotherapie und, seit Ende 2006 in Rheinland-Pfalz und seit Ende 2009 im ganzen Bundesgebiet, Physiotherapie möglich. Die bis November 2008 von der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) als unbedenklich angesehenen Bezeichnungen „Heilpraktiker (Psychotherapie)“, „psychotherapeutischer Heilpraktiker“ (Kurzform von „psychotherapeutisch tätiger Heilpraktiker“) machen nicht hinreichend deutlich, dass nur eine beschränkte Heilpraktikerlaubnis vorliegt und nicht etwa ein umfassend tätigkeitsbefugter Heilpraktiker die Psychotherapie anbietet. Seit November 2008 wird, folgend aus den Urteilen der Verwaltungsgerichte seit 2006, von der AOLG zur Rechtsklarheit und für den Patientenschutz zur Führung ausschließlich nur noch die noch immer unklare Bezeichnung „Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ oder neu „… auf das Gebiet der Physiotherapie“ empfohlen.“

 


 

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Jeder fünfte Vater oder Mutter informiert sich beim Heilpraktiker zu Gesundheitsproblemen des Kindes: neue Forsa-Studie

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag des Apothekerverbandes ABDA in Frühjahr 2019 untersucht, wie sich Eltern informieren, wenn es um die Gesundheitsprobleme ihrer Kinder geht. Zum Tag der Apotheke im Juni hat der Verband die Umfrage vorgestellt.

Ergebnis: 20 Prozent aller Väter und Mütter holen sich Rat beim Heilpraktiker, um sich über Gesundheitsprobleme ihrer Kinder zu informieren.

Auf Platz 1 steht der Arzt mit 97 %, gefolgt von Freunden/Bekannten mit 64 %, auf Platz 3 folgen Internet und Blogs (wie dieser Newsblog, den Sie gerade lesen) mit 47 %. Platz 4 belegt der Apotheker mit 41 %. Hinter dem Heilpraktiker folgen Hebammen (19 %) sowie Medien wie Zeitungen, TV, Radio mit 13 %.

Eltern bewerten den Gesundheitszustand ihres Kindes (unter 3 bis 18 Jahre) zu 60 % im Schnitt mit sehr gut. Doch je älter das Kind wird, desto weniger gut stufen Eltern sein Gesundheitszustand ein: 69 % sehr gut bei Kindern unter 3 Jahren, 65 % bei Kindern 6-10 Jahre, 50 % bei Jugendlichen 14-18 Jahre.

Weitere Ergebnisse:

  • Rund jedes fünfte Kind unter 18 Jahren leidet an einer chronischen Erkrankung. Mit zunehmendem Alter der Kinder nimmt auch der Anteil chronisch kranker Kinder zu.
  • Sechs von zehn Eltern sagen, dass ihr Kind in den letzten vier Wochen Medikamente angewendet hat.
  • Die Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung für Kinder ist aktuell noch höher als vor zehn Jahren. Rund neun von zehn Eltern vergeben aktuell das Urteil „gut“ oder sogar „sehr gut“.

 


 

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Heilpraktiker-Newsblog ist in Top Ten bei Google aufgestiegen

(In eigener Sache) Für einen Themen-Blog wie den Heilpraktiker-Newsblog gibt es zwei Kennzahlen, die zeigen, ob der Blog wahrgenommen wird: das Ranking auf Google und das Weiterverbreiten auf Facebook-Seiten. Und beide Zahlen entwickelt sich 111 Tage nach Gründung des Blogs gut, was für ein großes Interesse bei Leser*innen spricht.

Der Heilpraktiker-Newsblog hat sich im Google-Ranking unter die Top Ten vorgearbeitet: momentan belegt er Platz 6 bei der Suche nach dem Begriff „Heilpraktiker Blog“ (Stand 12. Juni). Das ist nicht selbstverständlich, da es zahlreiche und interessante Seiten zu diesem Suchbegriff gibt. Auch beim Weiterverbreiten der Blogartikel auf Facebook-Seiten hat der Heilpraktiker-Newsblog eine sehr gute Reichweite: Spitzenreiter ist der Artikel über „Impfpflicht auch für Heilpraktiker“, den Leser*innen auf 2.596 Facebook-Seiten weiter verbreitet haben, gefolgt vom Artikel über die „HP-Prüfung für Karl Lauterbach“ auf 1.181 Facebook-Seiten.

Google-Ranking und Facebook-Sharing spiegeln sich auch in der Zahl der Seitenabrufe des Heilpraktiker-Newsblog: momentan ca. 6.500 pro Tag. Durch den Twitter-Account @hp_newsblog und den Instagram-Account @heilpraktiker_newsblog kommen noch einmal ca. 2.000 Seitenabrufe pro Tag dazu. Der Newsblog erreicht mit seinen Social Media-Auftritten im Monat demnach ca. 250.000 Seitenabrufe – eine sehr gute Reichweite für einen Themen-Blog.

Zwei weitere Kennzahlen zeigen das Interesse der Leser am Newsblog: jeder Besucher liest im Durchschnitt 4 Artikel pro Besuch. Und auch die Absprungrate ist sehr niedrig mit 2 %, d.h. 98 % der Besucher besuchen nicht nur die Startseite, sondern lesen auch weitere Artikel (zum Vergleich: große Medienportale haben Absprungraten von 40 % und mehr).

Das sagen Leser*innen zum Newsblog in den Kommentaren: „Das ist der erste Blog bzgl Heilpraktiker, der mich voll und ganz überzeugt: kompetent, sachlich, neutral, informativ. Vielen Dank dafür.“ Eine weitere Leserin schreibt zu den Patientengeschichten im Blog: „Ich finde die Kampagne sehr gut! Das Motiv mit dem Mann und seinem „Uhrwerk“, vor allem der dazugehörige Slogan sind super!!!“

Wenn Sie sich zusätzlich zum Thema Heilpraktiker auch für Homöopathie interessieren, dann empfehle ich Ihnen meinen zweiten Blog, den Homoeopathiewatchblog.de, der sich als Stimme für Homöopathie und gegen die Globuli-Gegner versteht. Er liegt im Google-Ranking auf Platz 1 (für die Suche nach „Homöopathie Blog“).

 

 


 

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Heilpraktiker helfen auch Hochleistungssportlern: Interview mit Volker und Florian Müller

Heilpraktiker leisten Außergewöhnliches in der Behandlung von Menschen. Das ist in der Öffentlichkeit aus meiner Sicht als Patient noch zu wenig bekannt. Ein bißchen kann ich dies hier im Heilpraktiker-Newsblog ändern (z.B. mit der Seite #Mein_Heilpraktiker_hilft_mir, auf der Patienten ihre Heilpraktiker-Geschichte erzählen, Link).

Daher suche ich Geschichten, die dieses Thema der Außergewöhnlichkeit besonders gut darstellen. Dabei stoße ich schnell auf das Thema Hochleistungssport. So gibt es Hochleistungssportler, die selbst Heilpraktiker sind oder werden (wie Olympiasiegerin Britta Steffen). Und es gibt Heilpraktiker, die Hochleistungssportler behandeln. Bei der Recherche zu diesem Thema stieß ich immer wieder auf diese Namen: Volker und Florian Müller. Sie sind die Heilpraktiker, die an den meisten Olympischen Spielen (z.B. Lillehammer, siehe Bild) und Weltmeisterschaften (Ski alpin und nordisch) teilgenommen haben – nicht als Zuschauer, sondern als Therapeuten.

heilpraktiker müller
Florian und Volker Müller

Darüber wollte ich mehr wissen und konnte mit Volker und Florian Müller aus Bayrischzell ein Interview führen.

Christian J. Becker: Sie sind schon in der dritten Generation Heilpraktiker, mit Ihrem Sohn und nun auch Ihrem Enkel (in Ausbildung). Schildern Sie doch bitte, wie Sie Heilpraktiker wurden und wie sich diese Generationen-übergreifende Geschichte entwickelt hat.

Volker Müller: „Ich besuchte von 1964-66 die HP-Schule Josef Angerer in München (Anmerkung der Red: Berufsfachschule mit umfassender Berufsausbildung zum Heilpraktiker vom Heilpraktikerverband Bayern, einem Landesverband des Fachverband Deutscher Heilpraktiker FDH). Seit 1966 bin ich in eigener Praxis in Bayrischzell tätig. Eine Assistentenstelle konnte ich damals bei Wilhelm Lorenzen, einem bekannten Heilpraktiker/ Chiropraktiker in Kiel, genießen. Seit dieser Zeit habe ich diverse therapeutische Konzepte verfeinert und in unzähligen Vorträgen weitergegeben. Unterschiedliche manuellen Techniken, Chiropraktik, Neuraltherapie, Mesotherapie und phytotherapeutische Rezepturen, waren und sind die grundlegenden Säulen meiner Tätigkeit. Seit den 1990er Jahren betreue ich die österreichische Biathlon Nationalmannschaft als Heilpraktiker (DO.CN, Diplomierter Osteopath, Chiropraktiker, Neuraltherapeuth) und konnte dabei bei zahlreichen Großveranstaltungen meinen Beitrag leisten.

Mein Sohn Florian (Jg.1970) absolvierte die Joseph Angerer Schule von 1995 -98, nachdem er mehrere Jahre als Physiotherapeut die deutsche alpine Skinationalmannschaft betreute. Unter anderem arbeitete er als Therapeut bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer und konnte zwei Goldmedaillen eines Athleten feiern. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Amtsarztprüfung startete Florian 1998 in der Praxis in Bayrischzell. Seit dieser Zeit haben wir uns sehr positiv weiterentwickelt. Zum einen fachlich, d.h. durch Weiterbildung in Osteopathie, im Bereich der Dunkelfeldmikroskopie, in der Endokrinologie und zum anderen durch zwei Kollegen, wobei einer der beiden Herz-/Kreislauf Störungen und Darmdysbiosen abdeckt. Durch einen Praxisneubau 2011 konnten wir uns räumlich enorm weiterentwickeln.

Mein Enkel Maxi Wiedmann (Jg.1993), war in den Jahren 2015 bis 2017 als Physiotherapeut bei der österreichischen Biathlon Nationalmannschaft tätig und besucht seit dem letzten Jahr ebenfalls die Josef Angerer Schule in München.“

Christian J. Becker: Sie sind auch auf Hochleistungssportler im Bereich Wintersport spezialisiert. Erzählen Sie, mit welchen typischen Beschwerden diese zu Ihnen kommen und wie Sie sie behandeln. Und mit welchen Ergebnissen.

heilpraktiker behandlungFlorian Müller: „Nicht nur Wintersportler besuchen unsere Praxis, auch aus den Sportarten Tennis, Tischtennis, Fußball und Leichtathletik sind Athleten dabei. Die Beschwerden liegen meist in der Natur der Sportart. D.h., dass die alpinen Rennfahrer eher mit Knie, Rücken und Schuhrandprellung zu kämpfen haben, während bei den Ausdauersportlern meist Präventivmaßnahmen zur Muskelpflege oder diverse Therapieansätze zur Stabilisierung des Immunsystems im Fokus liegen. Besonders unsere unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten machen das ganze so abwechslungsreich. Osteopathie, Faszientherapie, modifizierte Neuraltherapie, Mesotherapie, Mikronährstoffe und individuelle phytotherapeutische Rezepturen runden das Ganze wunderbar ab.“

Christian J. Becker: Sie sind auch bei Sportgroßereignissen wie Olympia oder Weltmeisterschaften im Einsatz. Wie kann man sich solch einen Einsatz praktisch vorstellen, was sind Ihre Aufgaben dabei, wie sieht dann Ihr typischer Tagesablauf bei einem Wettkampf aus?

Florian Müller: „Die Prävention für das Immunsystem, frühzeitiges Erkennen und Lösen von muskulären Dysbalancen, diverse Faszienbehandlungen, osteopathische Techniken oder ein gezieltes Deblockieren eines Facettengelenks gehören zu unseren Aufgaben.

Sämtliche therapeutische Maßnahmen finden in Absprache mit dem leitenden Mannschaftsarzt und Physiotherapeuten statt. Als Komplementärmediziner steht man genau dazwischen. Jeder versucht jedoch ohne eigene Empfindlichkeiten ausschließlich das Beste für den Athleten einzubringen. Letztlich entscheidet aber immer der Patient, welchen Weg er geht oder von wem er sich behandeln lässt. Die Athleten wissen genau, wem sie in welcher Situation am meisten Vertrauen schenken. Bei Wettkämpfen oder bei Großveranstaltungen hat jeder seinen Aufgabenbereich. Man steht mehr oder weniger rund um die Uhr zur Verfügung und ist für die Sportler immer präsent.“

Christian J. Becker: Sie haben mir erzählt, dass Sie auch gut mit Ärzten zusammenarbeiten. Im Hochleistungssport scheinen sich Arzt und Heilpraktiker gut zu ergänzen. Wie sieht diese Zusammenarbeit praktisch aus?

Florian Müller: „Die Zusammenarbeit ist schon immer sehr harmonisch und es wird auf Augenhöhe kommuniziert. Die leitenden Mannschaftsärzte sind Unfallchirurgen, Notfallmediziner und Internisten. Jeder deckt seinen Bereich sehr verantwortungsvoll ab. Dazu gehört z.B. die Erstversorgung auf der Piste, ist ein chirurgischer Eingriff nötig, wird ein Hubschrauber benötigt, welche Klinik wird angeflogen, wer operiert am besten die Wirbelsäule, das verletzte Knie, oder mögliche innere Verletzungen….?

Internistisch liegt das Hauptaugenmerk eher im Bereich Blutbild, Leistungsdiagnostik u.v.m. Nicht zu vergessen sind die Sportwissenschaftler. In Verbindung mit Verletzungen und Trainingssteuerung ist hier ein regelmäßiger Austausch nötig.“

Christian J. Becker: Mich würden zwei typische Fallberichte über Behandlungen von Sportler interessieren, inklusive Erfolg der Behandlung. Vielleicht fallen Ihnen zwei besonderen Fälle (ohne Namensnennung) dazu ein.

Florian Müller: „Bei einer Großveranstaltung im alpinen Bereich hatten zwei CT-gesteuerte Wurzelinfiltrationen bei einem Medaillenkandidaten leider nicht den erhofften Erfolg gebracht. Ganz im Gegenteil wurde durch das Applizieren von 2x 80mg Cortison das Immunsystem des Athleten massiv in Mitleidenschaft gezogen. Zum einen konnten wir durch das rechtzeitige therapeutische Eingreifen einen drohenden Infekt abfangen, zum anderen ist es mit diversen manuellen Anwendungen dann doch noch gelungen, den Patienten auf den Punkt fit zu machen und die erhoffte Medaille zu feiern.

Eines Tages kam der Anruf des Managers einer sehr bekannten Weltklasseathletin, welche starke Rückenschmerzen hatte und ihr Rennen am nächsten Tag in ihrem Zustand unmöglich absolvieren hätte können. Er bat mich (Anm: anzureisen und) die Sportlerin im 130km entfernten Wettkampfort zu therapieren . Dank meiner langjährigen Erfahrung im alpinen Bereich konnte ich den richtigen Therapieansatz wählen und das Team feierte in den darauffolgenden Tagen einen Doppelsieg.“


Foto: konghuset no Geir Olsen / NTB scanpix

 

 


 

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FDP: Heilpraktiker setzen sich durch gegen Anti-HP-Lobbyistin Grams

Die politische Arbeit der Heilpraktiker (HP) hat mit dazu beigetragen, dass die FDP eine pro-Heilpraktiker-Stellungnahme veröffentlicht hat, wie die in diesem Blog-Artikel beschriebenen Hintergründe zeigen. Obwohl die Lobbygruppe Die Skeptiker massiv gegen die HPs lobbyiert hat bei der FDP.

Es gibt drei wesentliche Gruppen, die gegen den Beruf der Heilpraktiker vorgehen. Manche Politiker, manche Ärzte-Lobby-Gruppen und die Lobby Die Skeptiker. Das bekannteste Gesicht der Skeptiker-Lobby, Natalie Grams (konventionelle Ärztin) feiert im letzten Jahr öffentlich, dass sie es geschafft hat, die Bundestagsfraktion der FDP auf ihre Seite zu bringen.

Dazu veröffentlichte FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr (eine der schärfsten HP-Gegner) im Januar auf Twitter ein Foto und Tweet vom Grams-Besuch bei der FDP-Bundestagsfraktion, mit der Forderung, den Beruf abzuschaffen.

heilpraktiker

 

Jedoch konnten sich die HP-Gegner in der FDP-Bundestagsfraktion nicht durchsetzen. Die FDP hat im April eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, in der sie sich zu Heilpraktikern bekennt (Link).

Wie ist es zum Umschwung in der FDP trotz massiver Lobbyarbeit der Skeptiker gekommen? Aufschluss gibt ein Brief der FDP-Abgeordneten Helling-Plahr an einen Heilpraktiker vom 30. April. Im Brief, der dem Heilpraktiker-Newsblog vorliegt, schreibt die FDP-Politikerin: “

heilpraktiker

 

Eine Einschätzung und einige Hintergründe gibt Ursula Hilpert-Mühlig, Heilpraktikerin und Präsidentin des Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH): Das Positionspapier der AG Gesundheit der FDP-Bundestagsfraktion, getragen von Frau MdB Helling-Plahr, will unseren Berufsstand rigoros abschaffen. Das hat viel Betroffenheit und Empörung in der Kollegenschaft ausgelöst, die in Anschreiben an und Diskussionsrunden mit FDP-Politikern mündeten. Mit weiteren Berufsvertretern hat der FDH politisch nicht „locker“ gelassen und damit zu einer Kehrtwende beigetragen. In einem Grundsatzbeschluss hat sich die FDP-Bundestagsfraktion jetzt klar für den Heilpraktikerberuf ausgesprochen. Das bestätigt unsere Haltung, stets das Gespräch und den Austausch zu suchen, auch wenn das zunächst aussichtslos scheint.“

Fazit: Die politische Arbeit der Heilpraktiker hat sich gegen die bezahlte Anti-HP-Lobbyistin Natalie Grams (nicht mehr praktizierende Ärztin) durchgesetzt, wie die FDP-Politikerin Helling-Plahr eingesteht.

Hintergrund: Natalie Grams ist beim juristischen Abmahnverein Dt. Konsumentenbund DKB angestellt, der Geld durch Abmahnungen gegen HPs eintreibt. Der DKB finanziert auch die Anti-HP-Lobby INH (eine Tochterorganisation der weltweit gegen Alternativmedizin agierenden Lobby Die Skeptiker/GWUP in D) aus dem hessischen Rossdorf, deren Vorstand auch Natalie Grams ist.

Die Skeptiker-Lobby kommentiert die FDP-Entscheidung erbost in einem ihrer Blogs: „FDP fällt beim Thema Heilpraktiker um.“

 

Zitate aus dem FDP-Papier pro Heilpraktiker vom April:

„Der Begriff des Heilens hat viele Dimensionen und entscheidet sich letztlich am Erleben und Empfinden des Einzelnen“. „Viele Menschen schätzen die Behandlung durch Heilpraktiker. Darunter viele Menschen, die nach schulmedizinischen Methoden als ‚austherapiert‘ gelten“.

„Zur Freiheit des Einzelnen gehört auch das Recht auf Selbstbestimmung über den eige­nen Körper. Seit jeher verteidigen wir Freie Demokraten daher Vielfalt und Selbstbe­stimm­ung im Gesundheitswesen. Patientensouveränität und damit die freie Arzt- und Therapeutenwahl sind Grundsätze unserer gesundheitspolitischen Überzeugungen“.

 

 


 

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Hinweis auf ZDF Frontal 21 Sendung Dienstag gegen Heilpraktiker mit Titel „Geschäft mit Schönheit“

Die ZDF Sendung Frontal 21 kündigt einen Beitrag für heute Abend um 21 Uhr an, in dem es auch um Heilpraktiker geht. Die Tendenz ist eindeutig, wie der Ankündigungstext des Senders zeigt.

Die Frontal 21-Redaktion schreibt auf der ZDF-Seite:

Das Geschäft mit der Schönheit
Unter die Haut gespritzt

Schönheitsideale werden über Social-Media-Plattformen wie Instagram krankhaft übersteigert. Die Zahl der minimalinvasiven Eingriffe wie Hyaluron- und Botox-Unterspritzungen steigt stetig, die Patienten und Patientinnen werden immer jünger. Das Geschäft mit der eigenen Unsicherheit floriert. Doch nicht nur Schönheitschirurgen, sondern auch die Berufsgruppen der Heilpraktiker und Kosmetikerinnen verdienen fleißig mit. Das ist nicht nur moralisch, sondern auch juristisch fragwürdig.

Frontal21 über das gefährliche Geschäft mit der Schönheit.“

Heilpraktikerin gewinnt vor Gericht gegen bekannteste Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin

Die bekannteste Anti-Homöopathie-Lobbyistin, die auch als Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin agiert, hat sich verrechnet: die als Heilpraktikerin ausgebildete Grünen-Politikerin Birgit Raab (rechtlich gesehen eine HPA) hat gegen die Lobbyistin vor Gericht gewonnen. Auslöser war ein Tweet Raabs, in dem sie Details der Homöopathie-Ausbildung der Lobbyistin in Frage stellte (Blog berichtete). Das Landgericht Nürnberg-Fürth hab der Heilpraktikerin Raab Recht, wie sie am 10. Mai im Newsletter des Homöopathie-Vereins Ansbach schreibt:

„Einstweilige Verfügung gegen Birgit Raab abgewiesen

Im März 2019 hatte ich Post über die Rechtsanwaltskanzlei von einer Frau bekommen, die sich öffentlich und lautstark seit mehreren Jahren gegen Homöopathie einsetzt –  wegen eines Tweets von mir, den ich in einer heftigen, emotional geführten, politischen Diskussion bei Twitter geschrieben hatte. Auslöser war ein Artikel in der Tageszeitung „taz“ zur Homöopathie gewesen.

Diese Frau hat mir über ihre Rechtsanwälte eine Unterlassungserklärung wegen angeblicher Persönlichkeitsrechtsverletzung geschickt. Nachdem ich über meinen Rechtsanwalt um Verlängerung der Frist gebeten hatte und die Unterlassungserklärung bis zur gesetzten Frist nicht unterschrieben hatte, folgte innerhalb weniger Tage ein Antrag der Rechtsanwälte von am 12. März 2019 auf Einstweilige Verfügung an das Landgericht Nürnberg-Fürth.

Das Landgericht hat nach mündlicher Verhandlung am 28. März 2019 entschieden und ein Urteil am 11. April 2019 verkündet.

Mich hat sehr erleichtert, dass der Antrag dieser Frau auf einstweilige Verfügung abgewiesen wurde. Nun ist abzuwarten, ob innerhalb von 6 Monaten Beschwerde gegen das Urteil eingelegt wird oder möglicherweise sogar der weitere Instanzenweg mit einer Klage beim obersten Landesgericht beschritten wird.

Folgende Fragen stellen sich mir: Was wollen diese „sogenannten“ Skeptiker mit Unterlassungserklärungen und „Abmahnverfahren“ erreichen? Angst und Schrecken einjagen? Wollen Sie Homöopathiebefürworter*innen einschüchtern und mundtot machen? Was sind das nur für Menschen?

Tipp: Unterlassungserklärungen sollten ungeprüft in keinem Fall unterschrieben werden. Eine Unterlassungserklärung ist Bestandteil einer Abmahnung. Durch diese vorformulierte Erklärung will der Abmahner verhindern, dass der (vermeintliche) Rechtsverletzer den in der Abmahnung gerügten Verstoß wiederholt begeht. Mit Unterzeichnung der Erklärung sichert der Abgemahnte zu, die beschriebene Handlung zu unterlassen – und zwar lebenslang.“

 

Blog-Kommentar zur Aktivität der Heilpraktiker in:

Der von der Heilpraktikerin und Leiterin des Homöopathie-Vereins gewonnene Gerichtsprozess gegen die Anti-Homöopathie-Lobbyistin hat Signalwirkung. Er zeigt eine weitere Achillesferse der Anti-Heilpraktiker-Lobby, die ausgenutzt werden kann.

 

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Impfpflicht gilt auch für 45.000 Heilpraktiker, sieht das Masernschutzgesetz vor

Der vom Bundesministerium für Gesundheit im Mai vorgelegte Gesetzentwurf zum „Masernschutzgesetz“ will erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine Impfpflicht für Patienten einführen – und für Heilpraktiker, wie dieser Blog-Bericht zeigt.

Zu den Betroffenen gehören nämlich auch Therapeuten, speziell 45.000 Heilpraktiker und ihre Mitarbeiter. Wie eine Analyse des Heilpraktiker-Newsblog.de ergab, sieht das Gesetz in einem eigenen Paragraphen vor, dass sich auch alle Heilpraktiker zwangsimpfen lassen müssen, da sie in Einrichtungen arbeiten, die mit Patienten in Kontakt kommen.

Dazu soll das Infektionsschutzgesetz (IfSG) geändert werden (Paragraph 20). Der Entwurf zum Masernschutzgesetz sieht Änderungen im IfSG vor: „Bei folgenden Personen muss ein nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission ausreichender Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern vorliegen: … 3. Personen, die in einer Einrichtung nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Tätigkeiten ausüben, bei denen sie Kontakt zu den Patienten haben.“ Paragraph 23 des IfSG besagt, dass „Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe“ betroffen sind, wozu Heilpraktiker gehören. Die Leiter dieser Praxen haben laut Gesetz „sicherzustellen“, dass „die nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um nosokomiale Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern, insbesondere solcher mit Resistenzen, zu vermeiden.“

Impfpflicht für Heilpraktiker

Der Gesetzentwurf des BMG sieht auch vor, dass sich Heilpraktiker der Impfpflicht unterziehen müssen, auch wenn kein Einzelimpfstoff für Masern vorliegt. Zitat aus Gesetzentwurf: „Die Verpflichtung nach Satz 1 gilt auch, wenn zur Erlangung von Impfschutz gegen Masern ausschließlich Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen, die auch Impfstoffkomponenten gegen andere Krankheiten enthalten.“

Aktuell gibt es nur einen Dreifach-Impfstoff für Masern, Mumps, Röteln. Ein Einzelimpfstoff für Masern ist nicht auf dem Markt erhältlich.

Das Masernschutzgesetz soll am 1. März 2020 in Kraft treten. Zuletzt gab es eine Impfpflicht in Deutschland in der DDR (seit 197oer auch gegen Masern) und für bestimmte Erkrankungen im Dritten Reich. In der Bundesrepublik gab es seit 1949 noch keine Impfpflicht (bis auf die Pockenimpfpflicht bis 1975, danke an HP Peter Böhm für den Hinweis).

Was Sie als Patient oder Heilpraktiker tun können:

Jeder kann etwas tun. Beispielsweise die Petition unterschreiben, die von Bundestag und Regierung fordert, die Impfpflicht nicht einzuführen. Die Petition ist eine Initiative des Vereins „Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung“ aus Heidelberg: Link zur Petition bei OpenPetition.
Bis heute haben schon 106.000 Menschen unterschrieben.

Blog -Links zu Gesetzen:

Gesetzentwurf Masernschutzgesetz (Link,Seite 4)

Infektionsschutzgesetz (Link )

 

 


 

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Jeder dritte Heilpraktiker hat ein Hochschulstudium absolviert / Umfrage unter 1067 HPs über Aus- und Weiterbildung

Die Versuche von einzelnen Politikern, mit gesetzgeberischen Maßnahmen Druck auf den Heilpraktiker-Beruf auszuüben, haben vor allem ein Ziel: Das Vertrauen der Patienten soll erschüttert werden mit der PR-Botschaft, dass die Ausbildung aus Sicht der Politik nicht ausreichend sei (Bericht im Blog). Jedoch zeigt eine Umfrage unter Heilpraktikern, dass die Absicht der Politik falsch ist, da das Ausbildungsniveau hoch ist.

Eine Antriebsfeder hinter dieser Politik ist eine bestimmte Ärztegruppe, die 2017 auf dem 120. Ärztetag mit dem Antrag durchgekommen ist, dass Ärzte eine politische Kampagne (Bericht im Blog) starten, um den HP-Beruf einzuschränken. Die Dt. Apotheker Zeitung titelte zum Beschluss: „Ärzte wollen Heilpraktiker entmachten“ (Link). Den Antrag hat Dr. Rudolf Henke eingebracht. Er hat eine Doppelfunktion: Arzt-Lobbyist als Kammerpräsident Nordrhein und als Bundestagsabgeordneter der CDU im Gesundheitsausschuss ein Entscheider über Gesetze – auch gegen HPs.

Realität des Heilpraktiker-Berufs widerlegt die Politik

Eine Umfrage der Stiftung Deutscher Heilpraktiker unter 1067 Heilpraktikern über Vorbildung, Ausbildung und Weiterbildung (veröffentlicht vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker, Link) zeigt das hohe Ausbildungsniveau.

Die Umfrage belegt bei der beruflichen Vorbildung, dass nahezu jeder dritte Heilpraktiker (31 %) ein Hochschulstudium absolviert hat.

Und 62 % haben einen Ausbildungs- oder Lehrberuf. Mehr als jeder Zweite (58 %) hat Abitur.

Bei der Frage nach der Ausbildung und Fortbildung belegt die Umfrage, dass 89 % ihre Ausbildung an einer Heilpraktiker-Schule absolviert haben, bei der die Ausbildung im Durchschnitt etwa drei Jahre dauert.

Für die Fortbildung investieren die Befragten in der überwiegenden Mehrheit (89 %) im Jahr 90 Stunden in ihre Fortbildung. Zum Vergleich: Ärzte müssen pro Jahr 50 Fortbildungspunkte sammeln (sie erhalten je 45-minütiger Fortbildungseinheit 1 Punkt).

Patienten schätzen auch die Therapievielfalt beim Heilpraktiker. Diese zeigt sich auch bei der Umfrage. Denn Heilpraktiker wenden insgesamt 321 Therapiemethoden an. Die Top Five der angewandten Therapien sind laut Umfrage (Mehrfachnennungen möglich):

Homöopathie wendet jeder Dritte (37 %) an,
gefolgt von klassischer Akupunktur (22 %),
Infusionen/Injektionen (21 %),
Osteopathie (19 %) und
Phytotherapie (19 %).

Analyse

Eine der wissenschaftlichen Studienbetreuerinnen, Dr. Utta-Kristin Leiße, analysiert die Umfrage über den Heilpraktiker-Beruf. Sie ist Dipl. Psychologin, Heilpraktikerin sowie Stv. Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) des Landesverbandes Thüringen: „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass die formalen Anforderungen an den Berufstand nur auf dem Papier existieren und mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun haben. So spielt zum einen der Hauptschulabschluss überhaupt keine Rolle, stattdessen haben eine Mehrheit der Befragten Abitur und 1/3 darüber hinaus einen Hochschulabschluss! Zum anderen muss deutlich herausgestellt werden, dass, obwohl es keine staatlich geregelte Ausbildung gibt, die allermeisten Heilpraktiker sehr wohl eine Ausbildung absolviert haben und anschließend regelmäßig und in großem Umfang in ihre Fort- und Weiterbildung investieren. Und das ist letztendlich für den Patienten bedeutsam!“

Warum hatte Ärztin Natalie Grams Kampagne gegen Heilpraktiker gestartet? Analyse eines Heilpraktikers

Als die Praxis der ehemals praktizierenden Ärztin Natalie Grams (heute eine Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin) zu wenig abwarf, da machte sie den Laden dicht (siehe oben, Screenshot 17.12.2014), übergab den Schlüssel in der Heidelberger Kriegsstraße ihrer Kollegin, und sattelte auf Anti-Homöopathie- und Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin bei der Skeptiker-Bewegung GWUP und dem Abmahnverein Dt. Konsumentenbund um, bei denen sie angestellt ist. Heute ist ihr Job, Impfen anzupreisen und Therapierichtungen wie Homöopathie zu diskreditieren oder Therapeuten wie Heilpraktiker abschaffen zu wollen. Das habe ganz besondere Gründe, analysiert ein Heilpraktiker.

Hier sein Gastbeitrag.

Analyse und Gastbeitrag eines Heilpraktikers aus Bayern

Was ist das Motiv von Natalie Grams?

Die Ärztin Natalie Grams engagiert sich also nun gegen Heilpraktiker, sie will diesen Beruf abschaffen lassen.

Warum tut sie das? Bei näherer Betrachtung ist klar, worum es gehen könnte:

um Marktanteile.

Aber schauen wir uns zuerst die Fakten an: Die Schulmedizin…

  • … verursacht laut einer Studie [1] jährlich mindestens 225.000 Tote in den USA und ist damit Todesursache Nr. 3. Eine andere Studie [2] spricht von 400.000 Toten, eine weitere [3] sogar von knapp 800.000 Toten und setzt damit die Schulmedizin an Platz 1 der Todesursachen. Die Schätzungen für Deutschland sprechen von 30.000 [4] bis 58.000 [5] Toten, letztere allein in internistischen Stationen von Krankenhäusern. Rechnet man die anderen Stationen und die ambulanten Behandlungen dazu, dürften es deutlich mehr Todesfälle sein.
  • … hat zusehends weniger Zeit für die Patienten. Deutsche Ärzte nehmen sich im Schnitt ganze 7,5 Minuten für einen Patienten Zeit [6] und liegen damit im internationalen Vergleich im Mittelfeld [7].Das sollen keine Argumente gegen Schulmedizin sein, aber man sieht: Hier ist Raum für Verbesserung. Warum engagiert sich Natalie Grams nicht an dieser Stelle für mehr Patientensicherheit, für weniger Behandlungsfehler, für ein verbessertes Qualitätsmanagement und für sicherere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen?Und wie sieht es bei den Heilpraktikern aus? Heilpraktiker…
  • … verursachen im Vergleich deutlich weniger Schäden. Es gibt nur einzelne dokumentierte Todesfälle, die von Heilpraktikern verursacht worden sind. Die Prämien für die Berufshaftpflichtversicherungen von Heilpraktikern sprechen hier eine deutliche Sprache: Sie sind sehr niedrig, kosten pro Jahr nur wenige hundert Euro – einfach weil es kaum Schadensfälle gibt.
  • … nehmen sich Zeit. Sie praktizieren meist naturheilkundliche Verfahren, für die deutlich mehr als 7,5 Minuten erforderlich sind. Eine homöopathische Erstanamnese etwa dauert 1-2 Stunden, bei manchen sogar 3. Die Heilpraktiker hören zu, Patienten fühlen sich ernst genommen.Die Heilpraktiker, gegen die sich Natalie Grams engagiert, arbeiten also recht sicher und die Patienten fühlen sich dort gut aufgehoben. Und genau das ist das „Problem“: Viele Patienten sehen die Schulmedizin zusehends kritisch und gehen zum Heilpraktiker. Die Beliebtheit der Heilpraktiker zeigt sich auch in Zahlen: Laut einer Umfrage des Bundes deutscher Heilpraktiker gehen jeden Tag 128.000 Patienten zum Heilpraktiker, mit über 46 Millionen Patientenkontakten pro Jahr. Dies entspricht einem Gesamtumsatz von etwa 1 Milliarde Euro jährlich. Darin sind die verordneten Präparate noch gar nicht enthalten.Über 1 Milliarde, die nicht in das System der konventionellen Medizin fließt.
    Über 1 Milliarde, die nicht für konventionelle Medikamente ausgegeben wird. Patienten, die beim Heilpraktiker eine Besserung erlebt haben, haben weniger Bedarf für konventionelle Medikamente.Nun nochmal die Frage: Warum will Natalie Grams den Heilpraktikerberuf und damit einen großen Teil der Naturheilkundler abschaffen?

Wenn die Patienten nicht mehr die Möglichkeit haben, zum Heilpraktiker zu gehen und die ärztlichen Kassenleistungen für Homöopathie gestrichen werden (ebenfalls ein Anliegen von Frau Grams), werden die meisten dieser Patienten wieder die Leistungen der konventionellen Medizin in Anspruch nehmen müssen. Damit spielt die angebliche Hobby-Aufklärerin Natalie Grams der Pharmaindustrie in die Hände.

[1] Starfield B (2000) Is US Health Really the Best in the World? JAMA July 26. Vol. 284, no. 4. pp. 483-485
[2] Makary MA, Daniel M, Medical error—the third leading cause of death in the US, BMJ 2016;353:i2139 doi: 10.1136/bmj.i2139.

[3] Null G (2005) Death by Medicine, Journal of Orthomolecular Medicine Vol. 20, No. 1, pp. 21- 34
[4] https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/risiken-und-todesfalle-eingeschlossen, abgerufen am 06.11.2018

[5] J. U. Schnurrer, J. C. Frölich, Zur Häufigkeit und Vermeidbarkeit von tödlichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen, Der Internist, July 2003, Volume 44, Issue 7, pp 889–895
[6] https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/special-arzt-patient/article/947215/studie- weltweit-hausaerzte-keine-zeit.html, abgerufen am 06.11.2018

[7] https://www.aerztezeitung.de/pdf/wipo/216a_zeitschema.pdf, abgerufen am 06.11.2018


 

Schwimm-Olympiasiegerin wird Heilpraktikerin

Manche Lobbyisten und Politiker versucht immer wieder zu betonen, dass der Heilpraktiker-Beruf eigentlich unattraktiv sei, da es schon den Arztberuf gebe. Doch die Realität widerlegt die Politik in ihrem Elfenbeinturm. Täglich gehen über 100.000 Patienten zu einem der über 40.000 Heilpraktiker (HP) in Deutschland. Sie gehen zum Heilpraktiker, weil er ihnen etwas bietet, das vor allem er kann. Und welche Hilfe sie erfahren, das erzählen Patienten hier im Heilpraktiker-Newsblog: Klicken.

Wie attraktiv der Beruf ist, zeigen auch die vielen Menschen, die jedes Jahr die Prüfung ablegen. Eine von ihnen, die sich gerade ausbilden lässt, ist die frühere Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen. Einer Boulevard-Zeitung hat sie gesagt, dass sie im letzten Jahr mit einer Ausbildung zur Heilpraktikerin begonnen hat. „Ich gehe in Richtung Heilpraktiker. Krankheiten verstehen, den Körper verstehen, die ganze Physiolgie“, zitiert die Bild-Zeitung sie.

Steffen ist kein Einzelfall. Der Weltmeister in der Wintersportart Skeleton Andy Böhme arbeitet heute als HP.

Auch Heilpraktiker als Betreuer im Spitzensport treffen häufiger aufeinander, als man in den Medien liest. So beim Ski-Olympiasieger Marcel Hirscher. Er hat einen HP im Betreuerstab.

Die Berliner Wasserballer des Vereins Spandau 04 ließen sich ebenfalls von einem HP betreuen. Auch der Kugelstoßer Bernd Reichenbach stand auf seiner Kundenliste.

Ebenso ließen sich die österreichische und russische Bobmannschaften von HPs unterstützen.

 


Foto: Berliner Bäder, Presseevent mit Britta Steffen

 

Wer bezahlt Journalisten für Anti-Heilpraktiker-Berichte? Ein Beispiel mit Belegen und Presseanfrage

Einer der Journalisten, der am aktivsten und einseitig gegen Heilpraktiker schreibt, ist Hinnerk Feldwisch. Er betreibt zusammen mit der ex-Spiegel Redakteurin Nicola Kuhrt den Blog Medwatch, der sich häufig Anti-Heilpraktiker- und Anti-Homöopathie-Themen widmet. Feldwisch schreibt auch für Dt. Apotheker Zeitung, Tagesspiegel etc. etc.

Interessant ist sein Finanzierungsmodell. Sein Blog Medwatch wird vom Abmahnverein Dt. Konsumentenbund DKB finanziert – ganz offiziell, wie auf der Medwatch-Seite zu lesen ist.

 

heilpraktiker

Screenshot Medwatch-Webseite (25.4.2019)

 

DKB lebt davon, Heilpraktiker und Homöopathen für Werbung und Webseiten juristisch abzumahnen. Das dadurch eingenommene DKB-Geld fließt u.a. in Projekte wie Medwatch und Artikel gegen Heilpraktiker. Der Abmahnverein DKB finanziert auch die Lobbygruppe INH (Rossdorf) aus Hessen, die PR und politische Maßnahmen gegen Heilpraktiker und Homöopathen realisiert.

Ich habe für den Heilpraktiker-Newsblog bei Hinnerk Feldwisch und Medwatch öffentlich auf Twitter zu der Medwatch-Finanzierung und seinen möglichen Interessenkonflikten nachgefragt:

heilpraktiker

 

heilpraktiker

 

Hier können Sie je ein Porträt von Hinnerk Feldwisch und der Vorständin Iwona Szczeblewski des Dt. Konsumentenbundes lesen, geschrieben und veröffentlicht vom Homoeopathiewatchblog – mit Fokus auf den Anti-Homöopathieaktivitäten von Feldwisch und DKB (Link, Oktober 2018)

 

RUBRIK: JOURNALISTEN
004 Hinnerk Feldwisch

Person: HF ist ein Journalist, der gegen Homöopathie schreibt und persönlich gegen Homöopathie auf Twitter agitiert. HF ist der wichtigste Journalist, der in vielen unterschiedlichen Medien gegen Homöopathie schreibt. HF veröffentlicht in großen Publikumsmedien und bedeutenden Fachmedien. HF hat Neuroinformatik und Physik an Uni in Freiburg studiert. Er hat PR am Karlsruher Institut für Technologie gemacht. Seit 2012 arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist. Mit der ex-Spiegel-Redakteurin Nicola Kuhrt betreibt er seit 2018 den Pharma-kritischen Watchblog Medwatch (der 2017 einen Journalistenpreis von Netzwerk Recherche und Schöpflin Stiftung gewann). Medwatch wird vom Abmahnverein Dt. Konsumentenbund DKB finanziert. Der DKB mahnt unter anderem Heilpraktiker und andere Empfehler für Homöopathie ab. Der Konsumentenbund ist auch ein wichtiger Unterstützter des Informationsnetzwerk Homöopathie INH, dem Kopf der Anti-Homöopathie-Aktion, eine Ausgründung des Skeptiker-Netzwerks GWUP.

Aktivitäten und Zitate: HF hat schon zahlreiche Artikel über Wissenschaftsthemen u.a. gegen Homöopathie geschrieben – in Medien wie Spiegel online, Zeit online, dpa, Welt, taz, Stern, Correctiv, Science, Übermedien, Deutsche Apotheker Zeitung, Medwatch, Tagesspiegel. Im Tagesspiegel hat er am 17.12.2017 einen kritischen Artikel über Heilpraktiker geschrieben (Hinweis: HF wird als Journalist und Gründer von Medwatch vom Dt. Konsumentenbund finanziert, der als Abmahnverein Heilpraktiker abmahnt). Für Correctiv hat HF ein Interview mit dem Homöopathie-kritischen Chef des Prüfinstituts IQWiG Jürgen Windeler geführt (siehe über JW in diesem Who-is-Who). Für Medwatch hat HF Artikel gegen Homöopathie z.B. rund um die Themen SWR und Charite geschrieben. (Hinweis: Medwatch wird lt. eigenen Angaben finanziell vom Abmahnverein Dt. Konsumentenbund DKB, Sitz Roßdorf, gefördert (siehe Vorstand IS in diesem Who-is-Who). Der DKB unterstützt auch das Informationsnetzwerk Homöopathie, Sitz Roßdorf, dem Kopf der Anti-Homöopathie-Aktion. Das INH ist eine Ausgründung der Skeptiker-Bewegung GWUP, Sitz Roßdorf).

Hinnerkfeldwisch-twitter-0103-homoeopathie
Twitter 1.3.

HF äußert auch als Journalist immer wieder seine persönliche kritische Meinung zu Homöopathie auf Twitter (@hfeldwisch). Er bezeichnet Globuli als Zucker: „Zucker gegen Schmerzen“, „Zucker zum Abnehmen“. Oder (10.8.18): „Dass es auch in der nicht-homöopathischen Medizin große Missstände ist klar, auch die gilt es natürlich anzuprangern. Aber die #Homöopathie stößt wohl deshalb auf soviel Kritik, weil sie gesetzlich so stark verankert ist, wie keine andere Medizin, die nicht besser als Placebo ist.“

Funktion: Hinnerk Feldwisch platziert in zahlreichen Medien der Publikums- und Fachpresse die Anti-Homöopathie-Themen, die im Anschluss andere Journalisten von ihm abschreiben. Da er sich auch persönlich auf Twitter gegen Homöopathie äußert und immer wieder dort aktiv wird, ist er nicht nur als Journalist gegen Homöopathie, sondern meiner Meinung nach auch als Aktivist gegen Homöopathie einzustufen.

Kontakt für Protestnoten der pro-Homöopathie-Community an ihn: HF ist Mitglied der Wissenschaftspressekonferenz der Wissenschafts-Journalisten in Köln. E-Mail wpk@wpk.org. Die Satzung der WPK sagt: „Die Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) e.V. hat den Zweck, die Begegnung, das Verständnis und den Informationsaustausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zu fördern. Sie will durch ihre Tätigkeit zu einer verantwortungsvollen, sachgerechten und unab­hän­gigen Berichterstattung aus dem gesamten Bereich der Wissen­schaft, der Medizin und der Technik in allen publizistischen Medien beitragen.“ Ob HF den Kriterien „unabhängige Berichterstattung“ entspricht, halte ich persönlich für hinterfragungswürdig, wenn er sich bei Medwatch vom Dt. Konsumentenbund, dem Abmahnverein gegen Homöopathie-Empfehler und Unterstützer der Anti-Homöopathie-Aktion INH finanzieren lässt.


RUBRIK: ANWÄLTE/JURISTISCH AKTIVE ORGANISATIONEN/GELDSAMMELSTELLEN
003 Iwona Szczeblewski

Person: IS leitet als Vorstand den Deutschen Konsumentenbund (DKB) aus Roßdorf/Hessen.
Aktivitäten: DKB ist ein Abmahnverein mit ca. 9.000 Mitgliedern, der sich selbst als „Konsumentenschutzeinrichtung“ sieht und sich über Mitgliedsbeiträge finanziert. DKB pflegt laut Wiki enge Beziehungen zur Skeptiker-Bewegung GWUP, in deren Zeitschrift Der Skeptiker eine Rolle spielt. DKB unterstützt auch offiziell das Informationsnetzwerk Homöopathie INH, das ebenfalls in Roßkopf seinen Sitz hat. INH ist Organisations-Kopf der Anti-Homöopathie-Aktion mit den Köpfen Dr. Natalie Grams, dem Ingenieur Norbert Aust, dem HNO-Arzt Dr. Christian Lübbers. Beispielsweise hat der Konsumentenbund eine INH-Veranstaltung als Schirmherr unterstützt, bei der im Rahmen einer ärztlichen Fortbildung 2017 die INH-Vorstände Grams und Aust Ärzte mit Anti-Homöopathie-Argumenten „fortbildeten“ (inkl. 18 ärztliche CME-Fortbildungspunkte der Landesärtzekammer Baden Württemberg). DKB unterstützt ebenfalls finanziell das Homöopathie-kritische Portal Medwatch mit seinem Redakteur Hinnerk Feldwisch und der ehemaligen Spiegel-Autorin Nicola Kurth. Feldwisch schreibt auch für Dt. Apothekerzeitung DAZ und Correctiv. Für Correctiv hat Feldwisch den Homöopathie-kritischen Chef der IQWiG-Behörde, Dr. Jürgen Windeler, über dessen Anti-Globuli-Haltung interviewt.
Funktion: Der Dt. Konsumentenbund mit Vorstand IS sammelt Geld ein, verteilt es in der Anti-Homöopathie-Szene und an Homöopathie-kritische Journalisten wie Hinnerk Feldwisch via offizieller Medwatch-Mit-Finanzierung. Der Konsumentenbund ist auch ein wichtiger Anti-Homöopathie-Lobbyist in der Brüsseler Politik. Der Konsumentenbund fungiert auch als juristischer Einschüchterer der pro-Homöopathie-Experten-Community, indem er als Abmahnverein z.B. Heilpraktiker abmahnt. Der Konsumentenbund fungiert auch, zusammen mit Skeptikern der GWUP, als Lobbyist pro Glyphosat. Zusammen mit GWUP hat der DKB 2016 öffentlich kritisiert, dass die Bundesregierung gegen die weitere Zulassung von Glyphosat eintritt.
Kontakt für Protestnoten der pro-Homöopathie-Community an sie: auf Twitter unter @konsumentenbund, CC an Europäische Kommission @EUinDE, bei der der Konsumentenbund ins Lobbyregister eingetragen ist.

 

 

Auch Heilpraktiker-Patienten werden gehört: erzählen Sie Ihre Geschichte, wie Ihnen Ihr Heilpraktiker helfen konnte / Start der Kampagne „Mein Heilpraktiker hilft mir“

Täglich gehen über 100.000 Patienten zu Heilpraktikern. Doch diese Patienten und ihre Motivation werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Das will dieser Blog über Heilpraktiker ändern.

Über uns Patienten wird gesprochen und über uns wird in der Gesundheitspolitik entschieden, zu Wort kommen wir kaum. Das zu ändern hat sich der Heilpraktiker-Newsblog in Kooperation mit dem Heilpraktikerverband FDH mit einer Kampagne auf die Fahne geschrieben. Beide starten wir zusammen eine Kampagne für uns Patienten und den Heilpraktiker-Beruf mit dem Motto „Mein Heilpraktiker hilft mir“. Sinn der Kampagne ist, dass auch wir Patienten zu Wort kommen und berichten, wie uns unser Heilpraktiker helfen konnte. Um das Thema zu verbildlichen habe ich dafür drei Banner-Motive entworfen (Link).

heilpraktiker

 

Auf einer speziellen Patienten-Seite im Heilpraktiker-Newsblog können auch Sie (anonym) Ihre Geschichte erzählen, wie Ihnen Ihr Heilpraktiker helfen konnte: Klicken.

Ihre Geschichte im Newsblog

Tragen Sie Ihre Patienten-Geschichte einfach unter diesem Blogartikel als Kommentar ein (Umfang: ein paar Zeilen oder ein paar Absätze bis zu einer halben Seite – wie Sie möchten). Wichtig: Sie müssen nicht Ihren Namen nennen. Aber ein Ort wäre gut. Und denken Sie beim Schreiben gerne daran, dass von Ihrer Geschichte auch andere Menschen lernen können.

Ihre Geschichte auch auf Twitter

In Kurzform veröffentliche ich Ihre Geschichte dann auch unter dem Motto #Mein_Heilpraktiker_hilft_mir auf Twitter. (Mit Klicken auf diesen Link kommen Sie auf die Twitter-Seite zur Kampagne, auch wenn Sie nicht auf Twitter angemeldet sind).

Ihre Geschichte wird täglich von etwa 5.000 Menschen auf Twitter und im Newsblog gelesen.

Was passiert auf Twitter zum Thema Heilpraktiker? Twitter für Nicht-Twitterer-Service des Heilpraktiker-Newsblog

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist einer der wichtigsten medialen und sozialen Marktplätze. Auf ihm finden alle wesentlichen politischen Diskussionen rund um das Thema Heilpraktiker wie in einem Mini-Blog statt. Hier sind Journalisten, Politiker, Aktivisten, Heilpraktiker aktiv – die Einen, um gegen den Beruf zu agieren, die Anderen, um sich für den Beruf einzusetzen.  Twitter ist zunächst ein digitaler Marktplatz, dessen Inhalte in die Nicht-Twitter-Welt überschwappen. Denn Twitter ist eine Keimzelle: zuerst wird etwas auf Twitter diskutiert, dann schreiben die Journalisten darüber, darauf reagieren die Politiker, z.B. beim Thema Heilpraktiker. Beispiel: im letzten Jahr rief die Lobby Die Skeptiker zum Start ihre Kampagne gegen Heilpraktiker auf Twitter, die Botschaften übernahmen dann Medien wie der Focus, daraufhin wurden Politiker aktiv (FDP-Arbeitsgruppe). Aber auch die Gegenwehr gegen die Skeptiker und die tendenziöse Medienberichte oder Anti-Politiker findet auf Twitter statt.

Twitter für Nicht-Twitterer

Damit Sie den Überblick behalten, auch wenn Sie nicht auf Twitter sind, habe ich als Service die Rubrik Twitter für Nicht-Twitterer eingerichtet, weil viele Leser danach gefragt haben.

Sie können hier Tweets lesen, ohne selbst bei Twitter angemeldet sein zu müssen, und zwar die Tweets und Retweets des Heilpraktiker-Newsblog.de mit dem Twitter-Account @hp_newsblog. Der Twitter-Nachrichten-Kanal sucht automatisch alle 15 Minuten nach neuen Tweets.

 

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Heilpraktikerin fordert Arzt heraus: Kann Karl Lauterbach die Heilpraktiker-Prüfung bestehen? Heilpraktikerin und Heilpraktiker-Newsblog fordern ihn zum Test auf – mit den 60 Fragen der HP-Prüfung vom März

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach (gelernter Epidemiologe) verkündet in der Öffentlichkeit immer wieder, dass aus seiner Sicht für das Bestehen der Heilpraktiker-Prüfung keine medizinischen Kenntnisse notwendig seien. Diese Aussage hat er auch in der Talkshow Maischberger am 10. April gegenüber der Heilpraktikerin Ursula Hilpert-Mühlig (FDH) wiederholt. Kann Lauterbach seine Behauptung aufrecht erhalten, wenn er die Prüfung selbst absolvieren muss? Dafür gibt es eine Testmethode.

Die Heilpraktikerin Ursula Hilpert-Mühlig und der Heilpraktiker-Newsblog fordern daher Karl Lauterbach zum Contest auf  „Kann der Arzt Karl Lauterbach die Heilpraktiker-Prüfung bestehen?“. Dafür erhält Lauterbach hier im Newsblog die 60 Fragen der amtsärztlichen Heilpraktiker-Prüfung vom März 2019. Er hat dafür zwei Stunden Zeit und muss 75% der Fragen richtig beantworten, um zu bestehen. Erlaubt sind keine Hilfsmittel wie Handy oder Pschyrembel. (Die Antworten erhält er bei der Heilpraktikerin oder Heilpraktiker-Newsblog).

Die offizielle Herausforderung ist auf Twitter erfolgt, CC an SPD-Bundestagsfraktion und zur Info an Hashtag #Bundestag.

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Die ersten Wetten laufen, dass Lauterbach nicht besteht, z.B. vom Verlag Homöopathie & Symbol, der 100 Euro auf Twitter wettet:

 

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Hier die 60 Prüfungsfragen der Heilpraktiker-Prüfung vom 20. März für Karl Lauterbach, die bundesweit einheitlich sind:

 

1) Welche der folgenden Aussagen zum Delir treffen zu?

1) Das hyperaktive Delir zeigt u. a. eine erhöhte psychomotorische Aktivität, stereotype Aktivitäten, Umherwandern, leichte Erregbarkeit und Euphorie.

2) Das hypoaktive Delir zeigt u. a. Schwerfälligkeit, Lethargie, Verwirrtheit, verlangsamte und reduzierte Sprache und ein reduziertes Bewusstsein.

3) Beim Alkoholdelir findet man neben einer psychotischen auch eine psychovegetative Symptomatik (Hypertonie, Tachykardie, Tremor).

4) Prädisponierende Faktoren eines Delirs sind hohes Lebensalter, Demenz, Depression, Dehydratation und Malnutrition.

5) Auslöser eines Delirs können akute Infektionen, Stoffwechselentgleisungen, Medikamenteneinnahme oder -entzug sein.

a) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

2) Welche der folgenden Aussagen zum AB0-Blutgruppensystem trifft (treffen) zu?

1) Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antigeneigenschaften der Erythrozyten

2) Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antikörpereigenschaften der Lymphozyten

3) Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antikörpereigenschaften der Thrombozyten

4) Die Blutgruppenmerkmale werden vererbt

5) Bei der Blutgruppe 0 liegen die Antigene A und B vor

a) Nur die Aussage 1 ist richtig

b) Nur die Aussage 5 ist richtig

c) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

3) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Speichel besteht u. a. aus

1) ca. 99 % Wasser

2) anorganischen Bestandteilen, z. B. Natrium, Kalium u. a.

3) organischen Bestandteilen, z.B. Enzymen

4) Muzinen (Schleimstoffe)

5) Immunglobulinen

a) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

4) Welche der folgenden Aussagen zur Dupuytren-Kontraktur treffen zu?

1) Es handelt sich um eine bindegewebige Verhärtung und Schrumpfung der Palmaraponeurose

2) Es kommt zu einer Beugekontraktur besonders des 1. bis 3. Fingers

3) Es kommt zu einer Beugekontraktur besonders des 4. und 5. Fingers

4) Frauen sind häufiger betroffen als Männer

5) Die Dupuytren-Kontraktur ist durch krankengymnastische Therapie reversibel

a) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig

c) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

e) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

5) Welche Aussage zu Lithium trifft zu?

a) Lithium gehört zur Medikamentengruppe der Phasenprophylaktika

b) Lithium besitzt eine hohe therapeutische Breite

c) Grippale Infekte beeinflussen die Lithiumwirkung nicht

d) Lithium wird in der Epilepsiebehandlung eingesetzt

e) Lithium hat in erster Linie eine antriebssteigernde Wirkung

 

6) Zu den Differentialdiagnosen einer Dysphagie zählen:

1) Ösophagusdivertikel

2) Struma

3) Pharyngitis

4) Speiseröhrenkarzinom

5) Verschluckter Fremdkörper

a) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

7) Welche der folgenden Aussagen zu Ringelröteln treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Der Erreger der Ringelröteln ist ein Virus

b) Die Ansteckungsgefahr ist in den ersten 4 bis 10 Tagen nach der Infektion am größten

c) Eine Infektion während der Schwangerschaft ist für das ungeborene Kind nicht gefährlich

d) Ringelröteln können mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden

e) Erwachsene können nicht an Ringelröteln erkranken

 

8) Welche Aussage trifft zu?

Typisches Symptom eines Cushing-Syndroms ist:

a) Arterielle Hypotonie

b) Gesichtsblässe

c) Muskelschwäche

d) Untergewicht

e) Wachstumsbeschleunigung bei Kindern

 

9) Welche der folgenden Aussagen zu Atelektasen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Es handelt sich um sackförmige irreversible Ausweitungen der Bronchien

b) Sie treten u.a. als Folge einer Kompression der Lunge von außen bei einem Pleuraerguss auf

c) Bei der Untersuchung fällt eine Klopfschalldämpfung auf

d) Typisch bei der Auskultation sind grobblasige Rasselgeräusche

e) Sie treten bei Neugeborenen nicht auf

 

10) Thoraxschmerzen können Symptom unterschiedlicher Erkrankungen sein.

Für welche der folgenden Erkrankungen trifft dies zu?

1) Pleuritis

2) Magenperforation

3) Multiples Myelom (Plasmozytom)

4) Ösophagitis

5) M. Bechterew

a) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

11) Welche der folgenden Aussagen zu Adipositas treffen zu?

1) Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 35 kg/m² und mehr spricht man von Adipositas

2) Die Waist Hip Ratio (Taille-Hüft-Quotient) ist ein Maß für die Fettverteilung am Körper

3) Zu den Ursachen einer sekundären Adipositas gehört die Hypothyreose

4) Die arterielle Hypertonie gehört zu den Adipositas-assoziierten Krankheiten

5) Bei Adipositas ist die Sterblichkeit erhöht

a) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig

b) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

12) Welche der folgenden Aussagen zur Epistaxis (Nasenbluten) trifft (treffen) zu?

1) Die häufigste Ursache der Epistaxis ist die digitale Manipulation

2) Patienten, die Antikoagulantien einnehmen, wird geraten diese sofort abzusetzen

3) Als eine Erstmaßnahme ist die Nasenflügelkompression durchzuführen

4) Im Falle einer Epistaxis ist die Gefahr einer Infektionsübertragung zu vernachlässigen

5) Prädisponierende Faktoren sind u. a. Schleimhauttrockenheit, nasaler Drogenkonsum, Glukokortikoid-Nasensprays

a) Nur die Aussage 1 ist richtig

b) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig

e) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

 

13) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Typische Merkmale des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind:

a) Wahnvorstellungen

b) Morgentief

c) Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit

d) Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit

e) Psychomotorische Hemmung

 

14) Ein 25-jähriger Patient sucht Sie wegen einer einseitigen Schwellung auf, die er seit etwas 1-2 Monaten an seinem rechten Hoden bemerkt hat. Er hat das Gefühl, diese Schwellung sei größer geworden. Über Schmerzen klagt er nicht.

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten

a) Das Alter des Patienten spricht eher gegen eine bösartige Erkrankung.

b) Sie empfehlen dem Patienten, den Hoden hochzulagern und zu kühlen und sich in ca. 3 Wochen wieder vorzustellen.

c) Bei einem bösartigen Hodentumor fehlen oft Schmerzen als Frühwarnzeichen.

d) Die Symptomatik spricht für eine Hodentorsion.

e) Differentialdiagnostisch kann eine Hydrozele vorliegen.

 

15) Welche der folgenden Aussagen zu einer Pneumonie treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Bei normaler Körpertemperatur ist eine Pneumonie ausgeschlossen

b) Die Infektion erfolgt meist als Schmierinfektion

c) Zu den häufigsten bakteriellen Erregern bei jungen Menschen zählen Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae)

d) Dank antibiotischer Therapie spielen Pneumonien als Todesursache in Deutschland kaum noch eine Rolle

e) Pilze kommen als Erreger einer atypischen Pneumonie in Betracht

 

16) Welche der folgenden Aussagen zur Subarachnoidalblutung (SAB) treffen zu?

1) Plötzliche, heftigste Kopfschmerzen sind ein typisches Symptom

2) Risikofaktoren für eine SAB sind u. a. arterielle Hypertonie, Nikotinabusus und Alkoholabusus

3) Häufigste Ursache ist eine Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas

4) Die SAB stellt eine neurologische Notfallsituation dar

5) Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen sprechen für einen erhöhten Hirndruck

a) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

17) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Eine große Blutdruckamplitude ist am ehesten typisch für eine

a) Aortenklappeninsuffizienz

b) Aortenklappenstenose

c) Lungenembolie

d) Hyperthyreose

e) Sarkoidose

 

18) Welche der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen (nach ICD-10) treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Im Verlauf der Erkrankungen kommt es häufig zur Abhängikeit von Schmerzmitteln und/oder Beruhigungsmitteln

b) Die Diagnose der somatoformen Störungen wird meist sehr früh im Krankheitsverlauf gestellt

c) Es sind mehr Männer als Frauen vom Krankheitsbild der somatoformen Störungen betroffen

d) Die Betroffenen können meist sehr schnell von der Notwendigkeit der Durchführung einer Psychotherapie überzeugt werden

e) Die hypochondrische Störung gehört zu den somatoformen Störungen

 

19) Welche der folgenden Aussagen zu Augenerkrankungen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Ein plötzlicher einseitiger Sehverlust kann auf eine Entzündung des Sehnervs hinweisen

b) Bei unvollständigem Lidschluss besteht die Gefahr einer Hornhautentzündung

c) Doppeltsehen ist ein Hinweis auf Konjunktivitis

d) Bei einer Iridozyklitis fällt eine flächenhafte Blutung unter die Augenbindehaut auf

e) Zur Behandlung eines Hordeolums (Gerstenkorn) ist Wärme kontraindiziert

 

20) Welche der folgenden Aussagen zum akuten lumbalen Rückenschmerz treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Er sollte generell und zeitnah radiologisch abgeklärt werden

b) Spontanfrakturen sind als Ursache in Betracht zu ziehen

c) Begleitendes Fieber ist kein Hinweis auf eine schwerwiegendere Ursache

d) Wesentliche Behandlung nach Ausschluss spezifischer Ursachen ist körperliche Schonung

e) In den meisten Fällen handelt es sich um funktionelle Störungen

 

21) Welche der folgenden Erreger (inklusive ihrer Dauerformen) können in der Umwelt am längsten überleben?

a) Streptokokken

b) Clostridium tetani

c) Escherichia coli

d) Meningokokken

e) Klebsiellen

 

22) Welche(r) der genannten Muskeln ist (sind) Beuger im Hüftgelenk?

1) M. gastrocnemius

2) M. rectus abdominis

3) M. rectus femoris

4) M. sartorius (Schneidermuskel)

5) M. gluteus maximus

a) Nur die Aussage 3 ist richtig

b) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

e) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

 

23) Welche der folgenden Aussagen zum Tremor treffen zu?

1) Tremor ist ein Symptom der akuten Halluzinogenintoxikation

2) Ein Delirium tremens zeichnet sich durch den typischen „Pillendreher- Tremor“ aus

3) Eine mögliche Behandlungsmethode des essentiellen Tremors stellt der Hirnschrittmacher (Tiefenhirnstimulation) dar

4) Feinschlägiger Tremor ist ein Symptom der Hyperthyreose

5) Tremor ist ein Symptom des Morbus Parkinson

a) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

24) Welche der folgenden Aussagen über die Erkrankung Poliomyelitis treffen zu?

1) Nach der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut wird die Impfung mit

einem Lebendimpfstoff durchgeführt

2) Die Erkrankung wird durch Bakterien verursacht

3) Die Erkrankung ist meldepflichtig

4) Die Erkrankung ist fäkal-oral übertragbar

5) Die Erkrankung kann mit schlaffen Lähmungen einhergehen

a) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig

b) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

d) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

25) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie 2 Antworten!

Ursachen einer Anämie sind am ehesten:

a) Vitamin A-Mangel

b) Atrophische Gastritis

c) Chronische Niereninsuffizienz

d) Polyglobulie

e) Hämochromatose

 

26) Welche der folgenden Aussagen zu einer Norovirusinfektion treffen zu?

1) Vermehrtes Vorkommen während der Wintermonate

2) Im Allgemeinen klingen die Symptome nach 1 bis 3 Tagen wieder ab

3) Nach einer Infektion besteht langjährige Immunität

4) Die Erkrankten leiden häufig unter wässrigen Diarrhöen, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen

5) Typisch ist hohes Fieber über mehrere Tage

a) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

e) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

 

27) Eine Mutter kommt mit dem 5-jährigen Sohn in Ihre Praxis. Das Kind habe einen Atemwegsinfekt gehabt. Seit zwei Tagen hinke es und klage über Schmerzen im Hüftbereich beim Gehen.

Hinweise auf ein Trauma bestehen nicht.

Welche der folgenden Ursachen ist hier am wahrscheinlichsten?

a) Hüftdysplasie

b) Coxitis fugas (flüchtige Koxitis)

c) Meniskusschaden

d) Beinlängendifferenz

e) Oberschenkelhalsbruch

 

28) Welche der folgenden Zuordnungen zwischen Schilddrüsenfunktion bzw. Schilddrüsenerkrankung und Laborbefund treffen zu?

1) Euthyreote Struma: fT4 (freies Thyroxin) normal

2) Primäre Hyperthyreose: fT4 erhöht und TSH supprimiert

3) Schilddrüsenautonomie: fT4 erhöht und TSH supprimiert

4) Primäre Hypothyreose: fT4 erniedrigt und TSH erhöht

5) Sekundäre Hyperthyreose: fT4 erhöht und TSH erhöht

a) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

29) Welche Aussage zur Untersuchung des Herzens trifft zu?

a) Der 1. Herzton ist kürzer und heller als der 2. Herzton

b) Eine Spaltung des 2. Herztons bei tiefer Inspiration ist immer pathologisch

c) Der Herzspitzenstoß wird beim herzgesunden Patienten normalerweise im 3. ICR (Intercostalraum) in der Axillarlinie getastet

d) Diastolische Herzgeräusche sind meist funktionell

e) Bei Fieber ist mit funktionellen Herzgeräuschen zu rechnen

 

30) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Charakteristisch für das klinische Bild der paranoiden Schizophrenie (nach ICD-10) sind:

a) Störung der örtlichen Orientierung

b) Akustische Halluzinationen

c) Wahnideen

d) Haltungsstereotypien

e) Gehobene Stimmung

 

31) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Bei der körperlichen Untersuchung eines Patienten tasten Sie eine deutlich vergrößerte Milz. Als

Ursachen dieses Befundes sind am ehesten in Betracht zu ziehen:

a) Botulismus

b) Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononucleosis infektiosa)

c) Diphtherie

d) Morbus Hodgkin

e) Scharlach

 

32) Welche der folgenden Diagnosen ist bei Übelkeit, heftigem Drehschwindel und einseitigen Ohrgeräuschen am wahrscheinlichsten?

a) Otitis media

b) Hypotone Kreislaufdysregulation

c) Morbus Menière

d) Otosklerose

e) HWS-Syndrom

 

33) Welche der folgenden Aussagen zur Anatomie bzw. Physiologie des Magens treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Der Ösophagus mündet im Bereich des Antrums in den Magen

b) Die Belegzellen sezernieren Salzsäure

c) Der Intrinsic Factor wird zur Resorption von Eisen im Dünndarm benötigt

d) Durch das sympathische Nervensystem werden Magenmotilität und Produktion von Magensaft gehemmt

e) Der Magen liegt retroperitoneal

 

34) Welche der folgenden Aussagen zur Binge-Eating-Störung (BES) treffen zu?

1) Die Erkrankung tritt überwiegend in Verbindung mit einer psychotischen Erkrankung auf

2) Charakteristisch sind wiederkehrende Essanfälle über einen Zeitraum von mehreren Monaten

3) Die Erkrankung wird typischerweise von Scham und Schuldgefühlen begleitet

4) Psychische Faktoren spielen bei der Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle

5) Durch gegensteuerndes Verhalten (Erbrechen, Hungerperioden) besteht meist ein deutliches Untergewicht

a) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

35) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie 2 Antworten!

Gefahren einer hypertensiven Krise sind:

a) Lungenödem

b) Akute Gastritis

c) Beinvenenthrombose

d) Pulmonale Hypertonie

e) Intrakranielle Blutungen

 

36) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie 2 Antworten!

Basismaßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation sind:

a) Freimachen der Atemwege

b) Sofortige Blutdruckmessung

c) Sofortige Prüfung des Radialis-Pulses

d) Sofortiger Beginn der Herzdruckmassage

e) Nach dem Freimachen der Atemwege Lungenauskultation

 

37) Welche der folgenden Erkrankugen können mit einer vergrößerten Zunge (Makroglossie) einhergehen?

1) Myxödem

2) Down-Syndrom

3) Hämangiom

4) Akromegalie

5) Angioödem (Quincke-Ödem)

a) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 dind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

38) Welche Aussage zu den Krümmungen der Wirbelsäule trifft zu?

a) Im Lendenwirbelbereich ist die Krümmung nach ventral physiologisch

b) Als Lordose bezeichnet man die dorsale Krümmung der Wirbelsäule

c) Ein linksseitiger Rippenbuckel ist ein klinisches Zeichen für eine Kyphose

d) Eine Kyphose im BWS-Bereich ist pathologisch

e) Eine Korsettversorgung ist zwingender Bestandteil einer Skoliosebehandlung

 

39) Welche Aussage trifft zu?

Typische Ursache des „Fassthorax“ ist:

a) Bronchialkarzinom

b) Rechtsherzinsuffizienz

c) Untergewicht

d) Lungenemphysem

e) Tuberkulose

 

40) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie 2 Antworten!

Kennzeichen einer sozialen Phobie ist/sind am ehesten:

a) Angst in Menschenmengen

b) Suggestibilität

c) Direkter Augenkontakt wird als belastend empfunden

d) Antriebsstörungen

e) Furcht vor Kritik

 

41) Welche Aussage trifft zu?

Ein plötzlich auftretender schmerzloser Ikterus ist ein Warnhinweis für

a) eine Gallenkolik

b) eine Appendizitis

c) ein Karzinom des Pankreas

d) ein akutes Nierenversagen

e) ein Arzneimittelexanthem

 

42) Welcher Begriff bezeichnet einen mit seröser Flüssigkeit gefüllten Hohlraum in oder unter der Oberhaut?

a) Blase

b) Pustel

c) Kruste

d) Quaddel

e) Abszess

 

43) Welcher der folgenden Aussagen zur Durchführung eines Verbandswechsels treffen zu?

1) Der Verbandswechsel sollte nach nach der No-Touch-Methode durchgeführt werden (no touch = keine Berührung)

2) Beim Verbandswechsel infizierter Wunden sollte Schutzkleidung angelegt werden

3) Bei der Wundbehandlung im Rahmen des Verbandswechsels sind sterile Instrumente zu verwenden

4) Vor Anlegen des neuen Verbandes sind die Handschuhe zu wechseln

5) Nach dem Verbandswechsel ist eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen

a) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

b) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

44) Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Eine Paranoide Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) äußert sich

1) in geringer Empfindlichkeit gegenüber Ablehnung

2) in Selbstbezogenheit

3) in ausgeprägtem Misstrauen

4) in streitsüchtigem Verhalten

5) in stetigem Drang zum Perfektionismus

a) Nur die Aussage 3 ist richtig

b) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

45) Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind folgende Personen zur Meldung meldepflichter Krankheiten an das Gesundheitsamt verpflichtet:

1) Ärzte

2) Eltern erkrankter Kinder

3) Heilpraktiker

4) Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen

5) Der Patient selbst

a) Nur die Aussage 1 ist richtig

b) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

e) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

 

46) Welche Aussage trifft zu?

Bei einem Patienten mit wiederholt erhöhter BSG (Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit)

bestimmen Sie die Eiweiß-Elektrophorese. Es fällt eine spitze hohe Zacke der Gammaglobuline auf.

Dies spricht am ehesten für

a) einen Befund ohne pathologische Bedeutung

b) ein multiples Myelom (Plasmozytom)

c) eine Osteoporose

d) ein Antikörpermangel-Syndrom

e) ein Nephrotisches Syndrom

 

47) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht Behandlungsverbot für:

1) Multiple Sklerose

2) Angststörung

3) Mumps

4) Keuchhusten

5) Colitis ulcerosa

a) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

b) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

48) Welche der folgenden Erkankungen wird typischerweise durch Zecken übertragen und kann durch eine Schutzimpfung vermieden werden?

a) Tuberkulose

b) Borreliose

c) Infektiöse Mononukleose

d) Meningokokken-Meningitis

e) Frühsommer-Meningoenzephalitis

 

49) Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Bei behandlungseinsichtigen psychisch Kranken kann das Gesundheitsamt eine Betreuung anordnen

b) Die Behandlung von Menschen mit Betreuung ist Heilpraktikern grundsätzlich nicht gestattet

c) Die Entscheidung über die Bestellung eines Betreuers trifft das Gericht

d) Die Errichtung einer Betreuung gegen den Willen eines Betroffenen kann auch durch nahe Angehörige angeregt werden

e) Eine Betreuung bleibt lebenslang bestehen

 

50) Welche Aussage trifft zu?

Das Mammakarzinom der Frau kommt am häufigsten an folgender Lokalisation vor:

a) Brustwarze

b) Oberer äußerer Quadrant der Brust

c) Oberer innerer Quadrant der Brust

d) Unterer äußerer Quadrant der Brust

e) Unterer innerer Quadrant der Brust

 

51) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Zu den wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren gehören:

a) Diabetes mellitus

b) Hyperurikämie

c) Schilddrüsenfunktionsstörung

d) Somatoforme autonome Funktionsstörung (Herzneurose)

e) Arterielle Hypertonie

 

52) Welche der folgenden Aussagen zur Leber und zu den Gallenwegen treffen zu?

1) Konjugiertes (direktes) Bilirubin, ein Abbauprodukt des Hämoglobins, wird in den Leberzellen gespeichert

2) Über die Galle werden auch Zwischen- und Endprodukte des Stoffwechsels sowie metabolisierte Hormone ausgeschieden

3) In der Leber werden Gerinnungsfaktoren und Albumin produziert

4) Die Leber nimmt nicht am Zuckerstoffwechsel teil

5) Aus Stickstoff bildet die Leber Harnstoff

a) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

e) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

 

53) Welche der genannten Symptome passen zu einer diabetischen Neuropathie?

1) Achillessehnenreflex (ASR) beidseitig nicht auslösbar

2) Sogenannte Reithosenanästhesie

3) Verminderte Herzfrequenzvariabilität

4) Erektile Dysfunktion

5) Hemiparese rechts

a) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

e) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

 

54) Welche Aussage zum Guillain-Barré-Syndrom (GBS) trifft zu?

a) Die Prognose ist bei einer Letalität von etwa 90 % sehr schlecht

b) Im Krankheitsverlauf kommt es regelhaft zu einer qualitativen und quantitativen Bewusstseinsreduktion

c) Eine sich von zentral nach peripher ausbreitende Lähmung (Paralyse) ist charakteristisch für das GBS

d) Der Erkrankung geht nicht selten eine Infektion der Atemwege oder des Magendarmtraktes voraus

e) Das GBS bezeichnet das Endstadium des Morbus Parkinson

 

55) Welche der folgenden Aussagen zu Gedächtnisstörungen trifft (treffen) zu?

1) Störungen des Kurzzeitgedächtnisses sprechen gegen eine alkoholbedingte Korsakow-Psychose

2) Störungen der Merkfähigkeit treten bei affektiven Störungen nicht auf

3) Eine retrograde Amnesie ist der Verlust der Erinnerung an den Zeitraum, der nach einem Ereignis (z. B. Unfall) lag

4) Bei Konfabulationen füllt ein Patient Erinnerungslücken mit Einfällen, die er selber für Erinnerungen hält

5) Paramnesien (Wahn- oder Trugerinnerungen) beinhalten das falsche Wiedererkennen von Situationen

a) Nur die Aussage 4 ist richtig

b) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig

c) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

e) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

 

56) Welche Aussagen zu MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) teffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

a) Die meisten MRSA sind resistent gegen alle Antibiotika

b) MRSA treten ausschließlich in Krankenhäusern auf

c) Eine Übertragung vom Tier auf den Menschen ist möglich

d) Jeder Mensch hat einige MRSA im Nasenraum

e) Desinfektionsmittel, die gegen Staphylokokken wirksam sind, töten normalerweise auch MRSA ab

 

57) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Die Entstehung von Nierensteinen wird gefördert durch:

1) Oxalsäurereiche Kost

2) Hyperparathyreoidismus

3) Proteinreiche Ernährung

4) Hyperurikämie

5) Harnwegsinfektionen

a) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

b) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

d) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig

 

58) Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Ein Patient mit bekannter Abhängigkeitserkrankung befindet sich in Ihrer regelmäßigen

Behandlung. Beim aktuellen Termin zeigt er ein verändertes Verhalten. Zusätzlich fallen Ihnen

sehr weite Pupillen (Mydriasis) auf.

Im Rahmen der Differentialdiagnose spricht dies am ehesten für die Einnahme von

a) Methamphetamin

b) Buprenorphin (z.B. Subutex®)

c) Heroin

d) Kokain

e) Morphin

 

59) Welche Aussage zum Phäochromozytom trifft zu?

a) Das Phäochromozytom ist ein Tumor des Knochenmarks

b) Die Katecholamine sind vermindert

c) Leitsymptom ist eine bräunliche Verfärbung der Haut

d) Typische Symptome sind Hypertonie und Herzklopfen

e) Typisch ist eine erhebliche Gewichtszunahme

 

60) Welche der folgenden Aussagen zu Meningitis treffen zu?

1) Eine Meningitis kann durch Viren und Bakterien verursacht werden.

2) Gegen bestimmte Erreger der bakteriellen Meningitis stehen Impfungen zur Verfügung

3) Besteht die Verdacht auf eine Meningitis, sollte eine Lumbalpunktion mit Liquorenentnähme durchgeführt werden

4) Trinkschwäche und Schlaffheit können bei Säuglingen erste Symptome sein.

5) Nackensteifigkeit ist ein typisches Krankheitszeichen

a) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

b) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig

c) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

d) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

e) Alle Aussagen sind richtig


 

 

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