„Armutszeugnis, ausgerechnet die Grünen“: hier 60 Statements von Unterzeichnern, wie sie den Grünen-Antrag Contra-Globuli bewerten / Fazit: Heilpraktiker*innen sind von Grünen enttäuscht und entziehen ihnen die Stimme

Die Emotionen gehen hoch, seitdem öffentlich wurde, dass die Grünen auf ihrem November-Parteitag mit einem Antrag über ein Verbot der Homöopathie bei der GKV diskutieren. Immerhin 30 Millionen Menschen nutzen in Deutschland die Globuli, bereits 26.000 (Stand 20.10.) davon haben die Petition #RetteDeineHomöopathie an die Grünen unterschrieben, die der Fachverband Deutscher Heilpraktiker und die Hahnemann-Gesellschaft initiiert haben (Link).
Bei den Grünen gibt es eine kleine aber laute neoliberale Gruppe, die in Zusammenarbeit mit der Lobby, die gegen Heilpraktiker und Globuli vorgeht (INH aus Hessen), den Parteitags-Antrag gegen Homöopathie (Link zum Wortlaut) für den Parteitag formuliert hat, wie der grüne Antragssteller gestanden hat. Daneben gibt es eine große, meist stille soziale Fraktion bei den Grünen, die pro Homöopathie eingestellt ist (die sich auch manchmal pro Homöopathie äußert, wie z.B. Kordula Schulz-Asche). Diese Fraktion will die Petition #RetteDeineHomöopathie unterstützen.
Was schreiben Menschen, die die Petition unterschrieben haben, warum sie unterschreiben? Zusammengefasst: wenn die Grünen gegen Homöopathie sind, dann wählen wir die Grünen nicht mehr. Darunter viele Heilpraktiker*innen.

Hier 60 typische Stimmen von Unterzeichner*innen der Petition #RetteDeineHomöopathie

(Sie stammen von der Petitionsplattform Change.org, jedes Statement ist dorthin verlinkt)

Weil wir ein Recht auf Therapievielfalt haben. Klimafreundliche Politik und die damit verbundene Wissenschaftsanerkennung schliessen eine Akzeptanz komplementärer Heilmethoden nicht aus. Die Wissenschaft ist in ständiger Bewegung und nicht so stur ideologisiert, wie die sog. Skeptiker/GWUP/Dt.Konsumentenbund uns mit allen Mitteln weismachen wollen. Die Grünen sollten sich hier weiter unbedingt offen und differenziert zeigen.
Therapiefreiheit muss erhalten bleiben. Zudem wäre es ein politisches Armutszeugnis, wenn die Grünen sich vor den ideologischen (und vor Falschbehauptungen nur so strotzenden) Karren der Skeptikerbewegung spannen ließen. Für mich wären die Grünen damit unwählbar!

Ich seit Jahren grün wähle und das aus Umweltgründen auch weiter tun möchte! Als Homöopathin mit 20Jahren Praxiserfahrung bin ich einfach nur bestürzt über Antrag und Äußerungen der jungen Grünen!

…es unglaublich ist, wie verschlafen da einige Grüne unterwegs sind. Die unglaublichen Erfolge der Homöopathie zum Beispiel in der Tier- und Säuglingsbehandlung sind so evident. Wie blind muss man werden, um das zu leugnen. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie vor 200 Jahren, hat das Placebo erfunden !!! Er war wissenschaftlich sehr genau unterwegs, in einer Zeit wo Syphilis noch von echten Quacksalbern behandelt wurde. Wie ungebildet muss man sein, um Homöopathie abzulehnen. Sogar die Landwirtschaft profitiert von ihr, dort wo sie eingesetzt wird und das wird sie z.B. im demeter -Ökolandbau.
Wer spricht da eigentlich von Dingen in professionell verkleideter, absoluter, Ahnungslosigkeit?
…ich es unglaublich finde, was da gerade abgeht. Haben die Grünen nichts besseres zu tun, als darüber zu diskutieren. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass Homöopathie funktioniert. Und wer nicht daran glaubt, muss es Ja nicht anwenden. Ich bin über die Einstellung von den Grünen total enttäuscht.
Ich seit 35 Jahren als Therapeut und auch an mir selbst die Homöopathie als sinnvolle und wirkungsvolle Ergänzung in der Behandlung von Krankheiten kennenlernen konnte. Zudem bestürzt mich, dass sich die Grünen von Skeptikern beraten lassen, die pro Glyphosat, Gentechnik und Atomkraft sind. So fühle ich mich nach 40 Jahren Wählergunst zum erstem Mal politisch heimatlos und verraten
Dass sich jetzt auch noch Die Grünen, die ich seit ihrer Gründung mit meiner Stimme unterstütze, am Bashing gegen die Homöopathie beteiligen wollen, finde ich unerträglich!
Und diesen Antrag dann auch noch als „echten Patient*innenschutz“ zu deklarieren, eine Frechheit.
Privat und auch als Heilpraktikerin mache ich seit Jahrzehnten beste Erfahrungen und mit den Mitteln der Homöopathie. In der Regel werden diese Mittel eh aus der eigenen Tasche bezahlt, lediglich 0,05% der Kassenleistungen entfallen auf homöopathische Arzneimittel. Wozu also dieser Antrag? Sollte er bei der Bundesdeligiertenkonferenz am 15. November mehrheitlich angenommen werden, weiß ich nicht, ob ich „meine“ Partei dann in Zukunft noch wählen kann.
Ich bitte also dringend, diesem Antrag
n i c h t zuzustimmen!!!
Weil ich überzeugt bin von der Wirkung und denke, dass es jedem Menschen selbst überlassen sein sollte, dass er sich sanft behandeln kann ohne große Nebenwirkung. Es dient der Arzneimittelsicherheit sowie der Kostenreduktion für die Krankenkasse, wenn die Homöopathie weiterhin den Arzneistatus hat.
Traurig, dass ausgerechnet die Grünen dagegen sind.
Für mich wäre es ein klarer Grund, bei der nächsten Wahl die Grünen nicht zu wählen!
Es ist mir völlig unbegreiflich, dass ausgerechnet die Grünen einer seit über 200 Jahren bewährten, sanften, nebenwirkungsfreien und inzwischen auch in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigten Alternativheilmethode den Kampf ansagen wollen. Ich möchte Therapie-Wahlfreiheit und keine verordnete „Nur-so-gehts“ Medizin. Sollten die Grünen sich da nicht schleunig mal fundierter informieren und ihren Kurs ändern, verlieren sie definitv mindestens eine Wählerin, nämlich mich – und sicher auch nicht wenige meiner Patienten.
unfaßbar, dass ein solcher Antrag,
besser gesagt Lobby-Antrag; aus den
Reihen der Grünen Partei kommt.
Entäuschend !!!
IOch habe dermaßen gute Erfahrungen mit homöopathischen Behandlungen, u.a. mit Babies, die noch nichts vom Placeboeffekt wissen.
Dass ausgerechnet die Grünen sich gegen die Homöopathie positionieren wollen, schockiert mich regelrecht!!!
Selbst wenn die Wirsamkeit lediglich ein Placeboeffekt WÄRE, hätte sie als absolut unschädliche Behandlungsform ihre absolute Berechtigung!
Die Grünen wenden sich meinem Dafürhalten noch und noch weiter ab von ihren ursprünglichen Gründungsimpulsen. – Schade!
Als Heilpraktikerin für klassische Homöopathie sehe ich täglich an Patienten die Erfolge und finde es äußerst wichtig, dass diese Therapieform erhalten bleibt.
Ich habe mich bisher den Grünen immer nach und verbunden gefühlt und sie auch jedes Mal gewählt.
Bei dieser Entwicklung kann ich das aber nicht mehr mittragen!!!
Es ist nicht zu fassen was die GRÜNEN da veranstalten… was soll das? 
Ich bin überzeugt von der Homöopathie und werde es bleiben. Und ich habe die Grünen gewählt, damit sie sich um die Umwelt und darum kümmern wo sie Wissen haben. Die Gesundheit der Menschen ohne Einmischung der Pharma scheint nicht dazuzugehören.
Die Grünen haben sich mittlerweile sowieso zu etwas entwickelt, was man nicht mehr wählen kann, wenn man ernsthaften Wert auf Nachhaltigkeit legt, bei denen ist einfach nichts mehr zu Ende gedacht
Ich unterstütze die Petition, da es ein Skandal wäre, wenn die Grünen von der Skeptikerbewegung instrumentalisiert würden, deren Kampagne auf dem nachweislich unwahren Kernargument basiert, dass es keinerlei wissenschaftliche Evidenz für die Homöopathie gibt. Zudem wäre es ein Verrat an den Interessen der Stammwähler der Grünen, die wie die Gesamtbevölkerung die Komplementärmedizin zu über 70 % befürworten, wenn sich die Grünen offen gegen die Interessen der eigenen Wähler stellen würden. Die Stammwähler der Grünen, denen die heutigen Funktionäre ihre gut dotierten Mandate verdanken, können von der BDK der Grünen zu Recht erwarten, dass Sie nicht nur den Antrag gegen die Homöopathie ablehnt, sondern sich mit einem offiziellen Beschluss klar zur Förderung der Homöopathie und der Komplementärmedizin bekennt. Erfreulicherweise gibt es hierzu nun auch 2 Anträge für die BDK:
https://antraege.gruene.de/44bdk/Foerderung_der_integrativen_Medizin_Fuer_therapeutische_Vielfalt_in_der-40949
https://antraege.gruene.de/44bdk/Patientinnen-Schutz_staerken_Fuer_eine_oekologische_nachhaltige_Patie-21417
Liebe Grüne: Entscheidet euch gegen den lügenbasierten Fanatismus und die inquisitorische Intoleranz der Skeptikerbewegung und für eine im wahren Sinne des Wortes grüne Gesundheitspolitik, die Schul- und Komplementärmedizin zum Wohle der Patienten intelligent kombiniert. Eure Wähler werden es euch danken !
Die Homöopathie hat mir in sehr vielen Fällen geholfen. Seit 20 Jahren erspare ich damit den Krankenkassen Kosten, weil ich darauf vertraue und immer selbst zahle. Und ich befinde mich bei bester Gesundheit. Dieser Angriff auf die Homöopathie seitens der Grünen ist für mich als schon ewige Grün-Wählerin eine unglaubliche Enttäuschung und Affront udn wird bei entsprechendem Ausgang mein Wahlverhalten beeinflussen. Neben bekannten grünen Themen wie Klmaschutz gehört auch das Recht von aufgeklärten Bürgern dazu, seine Medizin frei wählen zu dürfen und nicht von der Politik gemaßregelt zu werden. Durch Fehlurteile der klassischen Schulmedizin wäre ich heute noch als unheilbar erklärt und krank. Gern stelle ich mich als wissenschaftliches Objekt zur Verfügung.
ich es nicht glauebn kann, dass es eine fortschrittliche Partei gibt, die gegen Homöopathie sind, Wo leben wir eigentlich? Seids ihr völlig von allen guten Geistern verlassen, erbärmlicher Antrag – armselige Leute.
Jeder hat ein Recht darauf, seine Therapieform zu wählen und Millionen Menschen könnte mit der Homöopathie geholfen werden.
Das ausgerechnet die Grünen auf so einen Schwachsinn kommen, ist unfassbar.
bin selbst bei den Grünen aktiv und finde es fatal, solche Anträge zu stellen. hab jetzt gesehn dass ein Gegenantrag in Arbeit ist.
Ich unterschreibe als Heilpraktikerin und als klassische Homöopathin – warum? Weil ich weiss, dass die Klassische Homöopathie die einzige Heilkunst ist, die Menschen nicht schadet und zudem häufig schnell zur Besserung, wenn nicht sogar Heilung verhilft. Natürlich muss hier immer sehr genau differenziert werden zwischen akuten Erkrankungen und chronischen Prozessen. Bei letzteren braucht es mehr Zeit und auch Geduld.
Vor allem müssen Patienten in der Regel auch ihren Lebensstil verändern und mitmachen, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
Manchmal ist vorher oder parallel auch eine gute Chirurgie notwendig und hilfreich.
Ich finde es sehr erschreckend und oberflächlich, wenn sich die Grüne Jugend wider besseren Wissens gegen die Homöopathie auf den Weg macht. Ich finde das fatal, denn: Ich überlege mir dann schon, ob ich diese Partei dann noch wähle, ist klar, oder? Und viele andere tun dies ebenso, das weiss ich.
Grundlage der Medizin ist den Menschen zur Gesundheit zu verhelfen und das gelingt auch der Homöopathischen Medizin. Die Grünen gehen mal wieder der Industrie auf den Leim. Von wegen „Grüne Politik“.
Der Antrag ist der reine Hohn und eine Verunglimpfung aller ernsthaften Homöopath*innen und beratender Apotheker*innen. Frei nach dem Motto: die haben alle keine Ahnung – nur wir haben die „wissenschaftlichen Fakten“ verstanden. Geht der Antrag durch sind die Grünen für mich nicht mehr wählbar!
Die Grünen sind längst im politischen Establishment angekommen, haben offenbar ihre Wurzeln vergessen, sind korrumpierbar geworden… – ich wende mich in Grauen ab!
p.s.: Dass (fachkompetente) Homöopathie wirkt, sehe ich tagtäglich in meiner Praxis – Punkt!
Ich wäre von den Grünen schwer enttäuscht , wenn sich ausgerechnet diese Partei (angeblich der Natur so verbunden ?? ) gegen die Homöopathie aussprechen würde !
von allen Richtungen der politischen Landschaft hätte man eventuell ein negatives Signal gegen die Homöopathie erwartet…aber jetzt von den Grünen!?!?!?
Was zum Teufel reitet diese Partei!?!?!? Ich arbeite hart jeden Tag um die Menschheit zu retten…Atomkraft,Elektrosmog,Feinstaub,Wasserqualität,Ernährung,Burnout im Turbokapitalismus etc…und die Grünen stimmen gegen die „Homöopathie“!?!?!?Da fehlen mir jegliche Worte,mein seit 30 -jährigen Sachverstand stetzt ???…haben die total den….verloren!?!?!?
Hier zeigen die GRÜNEN ihr wahres Gesicht! Und es ist die Pharmaindustrie, die da dahinter steckt und davon profitiert.
seit 35 Jahren meine Familie und ich auf die Homöpathie vertrauen und sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben. Für mich ist dieser Plan ein Grund diese Partei nicht ehr zu wählen
Für mich ist die Homöopathie ein Heilmittel, auf das ich auf keinen Fall verzichten möchte. Wenn die Grünen die Homöopathie nicht als Heilmittel ansehen, muss ich mich parteilich umorientieren.
Homöopathie ist eine seit über 200 Jahren sehr sorgfältig erforschte und weltweit hunderttausendfach bewährte Heilkunst, die der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann akribisch und sehr gut dokumentiert entdeckte. Die von ihm gefundenen und wieder und wieder überprüften Gesetzmäßigkeiten gelten bis heute. Gandhi und viele namhafte Persönlichkeiten schätzten die Homöopathie. Auf so eine unqualifizierte Hetze aus der Homöopathie-Gegener-Lobby Ecke hereinzufallen würde dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Bündnis 90 / Die Grünen schaden!
Ich wende sie seit Jahrzehnten erfolgreich an!
Un-fass-bar, dass *Grüne* sich gegen Homöopathie ausprechen und dagegen handeln… Die grossartige Heilwirkung von Homöpathie erweist sich täglich
– ohne Nebenwirkungen, das ist meine langjährige Erfahrung.
Vielleicht fehlt *Grünen* manchmal ein tieferes spirituelles Erkennen,
um wirklich sinnvoll zu handeln …
Menschen ein Recht auf Selbstbestimmung haben, ursächlich also auch ein Recht darauf, die Homöopathie zum Einsatz kommen zu lassen. Vielleicht sollten einfach mal Heipraktiker und Ärzte, die Homöopathie seit Jahren verschreiben gefragt werden, wie es ihren Patientinnen und Patienten geht und weshalb sie lieber diese Mittel verschreiben. Ich bin sehr enttäuscht, dass gerade dieser Vorschlag von den Jungen Grünen kommt, dazu fällt mir wahrhaftig nichts mehr ein, bzw. würde ich wahrscheinlich unsachlich werden, wenn ich dazu meine ehrliche Meinung schreiben würde.
Ich unterschreibe, weil ich entsetzt bin, dass die Grünen offenbar keine Ahnung haben von der Heilwirkung der Homöopathie. Ich werde mir künftig sehr gut überlegen, diese Partei noch einmal zu wählen. Einfach unglaublich!!!!!
Wie können sich ausgerechnet die sooo Grünen für so eine Kampagne stark machen. Man versteht es nicht.

Jochen

Ich bin aus praktischer, jahrzehntelanger Erfahrung heraus für den Erhalt der Homöopathie. Und ich bin fassungslos, dass ausgerechnet die Grünen sich zu einem solchen gesellschaftlichen Schritt hinreißen lassen wollen ! Sollte dies ins Grundsatzpapier aufgenommen werden, habe ich zum letzten Mal Grün gewählt!

ich wähle seit vielen Jahrzehnten die Grünen. Falls sie weiter gegen Homöopathie agieren, werde ich diese Partei niemals mehr wählen.
Die Grünen sollen sich lebensfeindlicheren Dingen zuwenden, zum Beispiel die Entsorgung des Atommülls und ähnlich schwerwiegenden Umweltproblemen!
Homöopathie ist – richtig angewendet – hochwirksam. Man kann halt keine Milliarden mit ihr verdienen und schon ist sie unerwünscht. Und die „Öko“-Grünen bevorzugen teure Giftcocktails? Super!
Wo kommen wir hin, wenn eine Partei wie #BNDG sich gegen Therapiefreiheit positioniert! Ich kann das nicht fassen, allein der Antrag spricht Bände. Zudem die Homöopathie ein unschätzbares Gut darstellt und ein sehr großer Teil der Bevölkerung Wert und Nutzen der Homöopathie kennt und schätzt, mich selbst schließe ich ein. Sollten die Grünen hier nicht klar Stellung beziehen, sind sie für mich und sicher auch viele andere wirklich nicht mehr wählbar.
Ich seit Jahrzehnten Homöopathie für mich und meine Familie erfolgreich anwende und das Recht auf freie Wahl der Behandlung erhalten bleiben muss! Wie können gerade die Grünen sich hier von einem solchen Grundrecht verabschieden wollen, ich bin entsetzt!
Ich unterschreibe, weil ich schon so viele Erfolge mit und durch die Homöopathie erlebt habe. Ich finde es traurig, dass gerade die Grünen, die m.E. mehr die Erde und die natürlichen Möglichkeiten unterstützen und schützen sollten in genau diesen Bereichen m.E. keine nachhaltigen Schritte vornehmen. Ich frage mich was heißt heute noch „grün“ ?
Ich unterschreibe, da ich überzeugt bin, dass die Homöopathie hilft und schon vielen geholfen hat!
Schade, dass ausgerechnet die Grünen hier einen nicht naturgemäßen Weg einschlagen!!!!
sich die Grünen hoffentlich darauf besinnen eine progressive Partei des Wandels hin zu einer offenen, nachhaltigen und sozialen Gesellschaft zu werden, die sich dem Wohle der Menschen und der Umwelt verpflichtet fühlt und sich nicht wie die anderen in den Lobby-Sumpf begibt und sich für die Vergangenheit entscheidet.
Ich bin zutiefst enttäuscht darüber, daß diese Forderung ausgerechnet von den Grünen kommt. Die Homöopathie so anzugreifen ist völlig unangemessen und entspricht nicht den vielen Behandlungserfolgen die mit dieser Therapie erzielt wird.
Großes Mißtrauen macht sich in mir breit, wenn ich darüber nachdenke, welche Lobby hier unterstützt wird.
Ich unterschreibe, weil es mehr als absurd ist, dass die Grünen sich vor den Karren der Pharma-Lobby spannen lassen!
ich ausgerechnet von den GRÜNEN, den angeblich alternativen und system-kritischen Streitern für das Gute und ein wahres Wohlergehen der Menschheit schwer enttäuscht bin. Blind die Argumente der Pharma Lobby „abzuschreiben“ ist alles andere als alternativ und system-kritisch…also liebe GRÜNE, empört Euch und verhindert diesen Entschluss der nur noch mehr die bestehenden Machtverhältnisse im Pharmabereich zementieren würde…

Miriam

Ich habe ein Anrecht auf nebenwirkungsfreie Therapien, und vor allem Therapiefreiheit. Wenn Homöopathie nicht helfen würde, warum wurde sie dann in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Sollten sich die Grünen nicht um wichtigere Dinge wie Einwegverpackungen und Co kümmern?
Weil die Homöopathie in meinem Leben eine wichtige Rolle für meine Kinder und Enkelkinder, meinen Mann und mich selbst gespielt und uns ganzheitlich gesund erhalten hat. Es gibt mehr unter der Sonne als eine evidenzbasierte Schulmedizin. Gerade die Partei der Grünen sollte sich den Selbstheilungskräften der Menschen nicht verschließen. Das ist aus meiner Sicht die wichtigste Gestaltungskraft in den Systemen unserer globalen Gesellschaft.
Inge,
Therapeutin und Supervisorin
ich von den Grünen erwarten würde das sie alternativ Medizin unterstützen. Sind sie jetzt also doch dem Big Business verfallen ?
Gerade die Grünen sollten dafür sein, dass die Homöopathie zum Leistungsangebot der Krankenkassen gehört.
Ich bin entsetzt!!!
Ich nehme seit Jahren homöopathische Medikamente ein, ich bin entsetzt über DIE GRÜNEN!!!
Dieser Antrag ist so eindeutig von Interessen der Industrie lanciert. Lobbyismus pur! Was soll das vor allem bei den Grünen??? Der überwiegende Teil der Grünen Wähler sind alternativen Heilverfahren sehr zugewandt!!!
mir die Homöopathie geholfen hat und ich für Wahlfreiheit bei der Medikamentation bin. Dass gerade die Grünen diese Kampagne in ihr Wahlprogramm aufnehmen will, erschreckt mich zutiefst. Ich werde meine zukünftige Wahlentscheidung überdenken.
„Hochmut kommt vor dem Fall“ – als Grünenwähler der ersten Stunde traut man seinen Augen nicht mehr, wie sich die Jungen Grünen auf dem Weg zur Macht prostituieren
Ich hätte nie erwartet, dass sich auserechnet die Grünen gegen Homöopathie aussprechen!!!
Echt unglaublich!!!
Dass gerade die „Grünen“ diese Haltung zeigen, ist enttäuschend.
Die Quantenphysik erklärt eindeutig die Wirksamkeit und Wirkubgsweise der homöopathischen Substanzen.
Grüne und andere befinden sich leider noch im „die Erde ist eine Scheibe“ -Stadium.
Die Homöopathie ist eine großartige, wertvolle und wirksame Heilmethode . Sie führt gerade auch bei Kindern zu guten Erfolgen. Sie nicht als Therapieform anzuerkennen , sondern stattdessen heraus zu nehmen aus der Gesundheitsfürsorge und der Bezahlung durch Krankenkassen ist aus meiner Sicht ein Verbrechen, weil damit einem sanftes Heilmittel der Boden entzogen wird und der Pharmaindustrie noch mehr Macht gegeben wird mit ihren Medikamenten, die viele schädliche Nebenwirkungen haben. Es ist mir völlig unerklärlich, wie so ein Vorstoß von den Grünen kommen kann. Für mich wird diese Partei dann unwählbar. Die Grünen sind eigentlich mein Hoffnungsträger für den Klimaschutz, aber wenn sie nicht unsere Gesundheit achten, haben sie meine Stimme verloren. Zeigen wir den Grünen, dass sie unsere Stimmen nicht mehr bekommen.
die homöopathische Behandlung einen festen Platz in unserer Familie hat und schon viel Segen bewirkte. Eigentlich müßte diese sanfte Heilmethode im Sinne eines grünen Politikers sein. Verraten die Grünen nun sich selbst?
Ich bin selbst Grünen-Mitglied!
Ohne die Schulmedizin abzulehnen unterschreibe ich, weil mir die Homöopathie zwei Mal entscheidend geholfen hat, wo die Schulmedizin versagte. Dass ausgerechnet die GRÜNEN sich gegen die Homöopathie stellen, ist unverständlich und verträgt sich nicht ansatzweise mit dem Schutz von Natur und Ressourcen.
Es kann nicht sein, dass eine Heilmethode aus dem Markt verdrängt wird, obwohl sie Millionen Menschen täglich hilft. Die Gesundheitsindustrie lebt von Patienten, nicht von Gesunden – deshalb versucht sie, Therapien, die tatsächlich zur Heilung, anstatt zum „gemanagten Kranksein“ führen, komplett zu verdrängen. Erst wenn alle ständig irgendwelche Medikamente nehmen „müssen“, ist der Markt wirklich ausgeschöpft. Dagegen müssen wir uns wehren – und die Grünen sollten sich hier auf die richtige Seite stellen: Die Seite des Menschen und seiner Gesundheit.

gudrun

Ich habe die besten Erfahrungen mit Homöopathie gemacht, angefangen bei einer Mandeloperation, wo ich die einzige war, deren Wunden fast nicht geblutet haben Dank meines Homöopathen, weiter ueber die Einnahme von Opium D 1000 bei einem lebensgefährlichen Schock bis zu dem Wundermittel Arnika…..etc. Selbst meine Katze bekommt Rescue Tropfen vor dem Tierarztbesuch, und es wirkt!!!!

Mir ist es völlig schleierhaft, warum ausgerechnet die Grünen so eine Politik verfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun 

 

#RetteDeineHomöopathie: Petition an Die Grünen von Heilpraktiker*innen und Ärzt*innen gestartet / Erstmals Zusammenarbeit der HP- und Arzt-Verbände

Ihre Stimme zählt – bis zur Entscheidung des Bundestags am 10. Juli über das GKV-Aus der Homöopathie

So können Sie einfach handeln:
1. Petition #rettedeinehomöopathie → Jetzt unterschreiben

Wenn Sie mehr tun wollen:

2. Protestbrief an 2 Regierungspolitiker → Jetzt senden
3. Offener Brief an die Gesundheitsministerin → Jetzt eintragen

Warum und wie Sie helfen können:
Petition → bringen Sie Ihre Stimme in den Bundestag
Protestbrief → sagen Sie Politikern direkt Ihre Meinung
Offener Brief → gemeinsamer, öffentlicher Widerspruch an die Entscheiderin

 

Mit einer heute startenden Petition bei Change.org (Link) wenden sich Heilpraktiker*innen und Ärzt*innen für Homöopathie an die Grünen. Ziel ist es, die Grünen zu überzeugen, bei deren Parteitag im November für die Homöopathie und gegen einen Grünen-Antrag zu stimmen, Homöopathie bei der GKV zu verbieten. Initiiert haben die Petition der Homoeopathiewatchblog und als Aktionsbündnis die ärztliche Hahnemann-Gesellschaft (HG) und der Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) stellvertretend für 30 Millionen Nutzer*innen von Homöopathie, um Politiker*innen der Grünen von den Vorteilen der Homöopathie zu überzeugen. Die beiden Verbände rufen andere Heilpraktiker*innen, Ärzt*innen, Patient*innen, Verbände und weitere Freund*innen der Homöopathie und Alternativmedizin/Komplementärmedizin auf, die Petition mit ihrer Unterschrift zu unterstützten. Motto der Petition ist #RetteDeineHomöopathie.

Erstmals arbeiten für die Petition mit dem FDH und der HG Verbände der Heilpraktiker*innen und Ärzt*innen für Homöopathie zusammen und starten eine gemeinsame politische Aktion zur Rettung der Homöopathie gegen Druck von Teilen der Politik und von Wirtschafts-Lobbys, die gegen Homöopathie agieren. Beide Verbände vertreten zusammen mehr als 7.000 Heilpraktiker*innen und Ärzt*innen für Homöopathie.

 


Aktueller Stand der Petition #RetteDeineHomöopathie an Die Grünen am 11.11.:

51.600 Unterschriften bei Change.org 

 

Petition in den Medien:

  • Tagesschau.de über Petition: „Die Online-Petition #RetteDeineHomöopathie auf change.org, die sich an die Grünen richtet, hat inzwischen 21.700 Unterzeichner.“ (Tagesschau.de hat eine Reichweite von 80 Millionen Seitenabrufen im Monat)
  • BILD schreibt über Petition (Link) mit aktueller Zahl der Unterzeichner
  • TAZ veröffentlicht Artikel über Petition und Postkarten-Aktion (Link)

 

Die beiden Verbände argumentieren in der Petition pro Homöopathie u.a. mit diesen Fakten:
30 Millionen Menschen nutzen Homöopathie in Deutschland oder nutzten sie bereits, drei von vier Menschen befürworten ein Miteinander von konventioneller Medizin und Homöopathie. Gleichzeitig betragen die Ausgaben der Krankenkassen für Homöopathie nur 0,05 % aller Arzneimittelausgaben, wie das Gesundheitsministerium kürzlich bekannt gab. Homöopathie ist das am häufigsten gewählte komplementär-medizinische Verfahren in Deutschland. Die Bevölkerung wählt Homöopathie, weil sie ihnen hilft! Dies ist ein klarer Auftrag an die Politik!“

Ein Antragsteller der Grünen hatte für deren Bundesdelegiertenkonferenz (Parteitag) am 15. November in Bielefeld beantragt, die Homöopathie in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu verbieten und ihr außerdem den Arzneimittel-Status zu entziehen (Link zum Antrag inkl. Analyse). Die Grünen sind beim Thema Homöopathie gespalten in eine soziale pro Homöopathie-Fraktion und eine neoliberale Anti-Homöopathie-Fraktion. Die Anti-Globuli-Fraktion der Grünen wird ganz offen von der Anti-Homöopathie-Lobby unterstützt, wie der grüne Antragsteller veröffentlichte (Artikel). Die Anti-Homöopathie-Lobby wird finanziert u.a. vom juristischen Abmahnverein Deutscher Konsumentenbund, der Budget eintreibt, indem er Homöopathen und Heilpraktiker für deren Webseiten abmahnt (Artikel).
Wenn die Grünen den Lobby-Antrag gegen Homöopathie auf ihrem Parteitag annähmen, wären sie die erste Partei, die eine Anti-Homöopathie-Politik offiziell zur Parteilinie macht. Da sie voraussichtlich der nächsten Bundesregierung angehören, würde die Anti-Globuli-Politik zur Regierungs-Politik werden.

 

Wie Sie die Petition als Heilpraktiker*in oder Patient*in unterstützen können

Hier können Sie die Petition #RetteDeineHomöopathie bei Change.org unterschreiben: Link (https://www.change.org/p/bündnis-90-die-grünen-rettedeinehomöopathie-petition-an-bündnis-90-die-grünen) 

Sie können der Petition eine Stimme verschaffen, indem Sie in sozialen Medien, z.B. Twitter, Posts schreiben mit dem Hashtag #RetteDeineHomöopathie, wie Sie den Grünen-Antrag gegen Globuli finden und warum Sie die Petition unterschrieben haben. Oder Sie können diesen Blogartikel auf Twitter verbreiten – mit dem Button „Twitter“ unter dem Artikel. Sie können Ihren Tweet zu #RetteDeineHomöopathie mit dem Hashtag #BDK19 kombinieren, dann lesen ihn die Delegierten der Grünen bei der Bundesdelegiertenkonferenz.

Sie können Ihre Freund*innen, Bekannte, Kolleg*innen und Andere per E-Mail oder Whatsapp auf die Petition aufmerksam machen. Dazu finden Sie unter diesem Blogartikel Buttons für „E-Mail“ und „Whatsapp“, die Sie nutzen können.

Sie können die Petition #RetteDeineHomöopathie auf Ihrer Facebook-Seite weiter verbreiten. Dafür finden sie unter diesem Blogartikel einen Facebook-Button.

Sie können als Therapeut*in Ihre Patienten auf Petition aufmerksam machen. Dafür können Sie diesen Blogartikel ausdrucken und in Ihrem Wartezimmer auslegen. Dafür finden Sie unter dem Blogartikel ein Button Drucken.

Sie können sich als Patient*in oder Therapeut*in an die grünen Politiker bei sich vor Ort per E-Mail oder Brief wenden, um sie zu bitten, die Petition zu unterstützen und bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen gegen den Antrag der Anti-Homöopathie-Lobby zu stimmen.


Zur Information

Der Petitionstext von Hahnemann-Gesellschaft und Fachverband Deutscher Heilpraktiker bei Change.org:

„#RetteDeineHomöopathie – Petition an BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Zum ersten Mal könnte eine politische Partei die Anti Homöopathie Kampagne in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

ROTE KARTE für den Antrag gegen Homöopathie.

Was fordern wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN?

Wir fordern die Delegierten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf, bei der 44. Bundesdelegiertenkonferenz am 15. November 2019 in Bielefeld gegen den Antrag „ECHTER PATIENT*INNENSCHUTZ: BEVORTEILUNG DER HOMÖOPATHIE BEENDEN!“ zu stimmen.

Was ist passiert?

In einem aktuellen Antrag des Grünen Jugend Bundesverbandes soll bei der kommenden 44. Bundesdelegiertenkonferenz am 15. November 2019 in Bielefeld darüber abgestimmt werden, ob sich die Partei gegen die Homöopathie positionieren.

Der Antrag enthält folgende Kernforderungen:

1.       Abschaffung der Erstattung von Homöopathie im Gesundheitssystem

2.       Abschaffung des Arzneimittelstatus der Homöopathika

Seine Begründung ist im Wortlaut zu über 90% bei der Anti-Homöopathie-Lobby abgeschrieben (Wortlaut des Antrages plus Analyse Link).

11 Mal wird in dem Antrag behauptet, dass Homöopathie keine Evidenz hätte. Diese Aussage ist wissenschaftlich nicht haltbar. Für Homöopathie ist die Wirksamkeit bereits seit 2005 nachgewiesen und sie wurde deshalb folgerichtig in das Gesundheitssystem implementiert (fachliche Stellungnahme der Hahnemann Gesellschaft zum Antrag unter Link).

Welche Folgen hätte die Zustimmung des Antrages?

–       Politisch ist dies sehr brisant!

Das Einspielen dieser Thematik in das Parteiprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lässt politisch die strategische Vorbereitung zur weiteren Durchsetzung der Verdrängung der Homöopathie aus unserem Gesundheitssystem erkennen.

Denn sollte die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Koalitionsmitglied nach der nächsten Bundestagswahl werden, könnte die jetzige Entscheidung enormen Einfluss in der Verdrängung der HOMÖOPATHIE haben.

–       Therapiefreiheit wird eingeschränkt

Aktuelle Umfragen zeigen: 30 Millionen Menschen nutzen Homöopathie in Deutschland oder nutzten sie bereits, drei von vier Menschen befürworten ein Miteinander von konventioneller Medizin und Homöopathie (Umfrage Kantar TNS, 2018, Altersgruppe 16 bis 64 Jahre). Gleichzeitig betragen die Ausgaben der Krankenkassen für Homöopathie nur 0,05 % aller Arzneimittelausgaben, wie das Gesundheitsministerium kürzlich bekannt gab. Homöopathie ist das am häufigsten gewählte komplementär-medizinische Verfahren in Deutschland. Die Bevölkerung wählt Homöopathie, weil sie ihr hilft! Dies ist ein klarer Auftrag an die Politik!

–       Chronisch Erkrankten wird eine wirksame Therapiemöglichkeit entzogen

Bereits 2005 konnte gezeigt werden, dass chronisch Erkrankte zu über 70% von der Homöopathie profitieren indem fast 30% geheilt und der Rest über 50% gebessert wurden (Link). Diese Ergebnisse bestätigten sich auch nach 8 Jahren noch (Link). Das bedeutet praktisch, dass bei jedem chronisch Erkrankten Homöopathie versucht werden sollte. Das Einsparpotential an Medikamenten durch diese Effekte ist enorm.

–       Patientensicherheit gefährdet

Gefahr droht besonders, wenn die Homöopathika aus den Apotheken verschwinden würden. Die Apothekenpflicht ist eine wichtige Grundlage des Patientenschutzes! Hier kann einer unreflektierten Eigenbehandlung von PatientInnen durch Beratung entgegengewirkt werden. Arzneimittelstatus für Homöopathika bedeutet zudem, dass sie den strengen Vorgaben des Arzneimittelgesetzes gemäß ihrer Unbedenklichkeit und ihrer Qualität entsprechen müssen (Link Zulassung, Link Registrierung).

–       Finanziell Schwächere werden benachteiligt

Finanziell Schwächeren wird die Möglichkeit einer homöopathischen Behandlung ganz verbaut, wenn die Homöopathie aus der Erstattung der Gesetzlichen Krankenkassen herausfällt. Wo bleibt hier die von den Grünen regelhaft geforderte Chancengleichheit auch im Gesundheitssystem?

Was müssen wir zusammen tun?

Unterzeichnen Sie diese Petition jetzt! Jede Stimme zählt!

Teilen und verbreiten Sie die Pro-Homöopathie-Petition an Kollegen, Freunde, Bekannte, Familie und andere Interessierte!

Machen Sie sich und die Homöopathie-Stimme noch lauter in den sozialen Medien!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Grünen-Antrag auf Twitter, Facebook, Instagram und Co mit dem Hashtag #RetteDeineHomöopathie plus dem Hashtag #BDK19 (dann lesen alle Grünen der Bundesdelegiertenkonferenz Ihren Kommentar).

Wo immer die Möglichkeit dazu besteht, könnten Sie Ihre Politiker an Ihrem Ort anschreiben. Die Kontaktdaten finden Sie im Internet.

Was ist das Ziel?

Homöopathie auf hohem Niveau sollte für ALLE frei wählbar sein.

Gemeinsam für Vernunft im Gesundheitswesen!

 

Ulrike Fröhlich | Ärztin | Vorstand Hahnemann Gesellschaft | Link

Ursula Hilpert-Mühlig | Heilpraktikerin | Präsidentin Fachverband Deutscher Heilpraktiker | Link „

 

 


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Patienten gehen aus drei Gründen zu ihren Heilpraktiker*innen: Hilfe, Heilung, HP-Knowhow / Ergebnis der Auswertung von Newsblog-Patientengeschichten

Warum gehen Patient*innen eigentlich zu Heilpraktiker*innen? Dieser Frage gehe ich in diesem Artikel nach und habe drei Antworten gefunden. Basis für die Antworten sind Patientengeschichten. Ich hatte hier im Newsblog aufgerufen, dass sich Patienten melden und berichten, welche Erlebnisse sie beim Heilpraktiker haben. Und zahlreiche Patientengeschichten sind schon eingetroffen, die ein ziemlich genaues Bild zeichnen.

Sollte man die Gründe, warum Menschen zum Heilpraktiker gehen, in einem Satz zusammenfassen, wäre dies dieser Satz: „Mein Heilpraktiker hilft mir, auch wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß.“ Viele Menschen suchen und finden Hilfe bei Heilpraktiker*innen, weil die Schulmedizin, ihre Medikamente und Ärzte nicht mehr helfen konnten. So beschreiben es viele Geschichten von Patienten im Newsblog.

Ich habe eine Heilpraktikerin angefragt, wie sie Rückmeldungen von Patient*innen einschätzt. Michaela Kabbe leitet eine HP-Praxis im niedersächsischen Hagenburg. Außerdem ist sie 1. Vorsitzende des Niedersächsischen Heilpraktikerverbandes, einem Landesverband im Fachverband Deutscher Heilpraktiker. Sie ist mit vielen Patienten in Kontakt, die mit ihren Geschichten in Newsblog Einblick in die Motivation geben. Michaela Kabbes Einschätzung: „Unsere Patienten sind wie eine Unternehmensberatung, die täglich ins Haus kommt. Am Verhalten und an der Rückmeldung des Patienten zum Verlauf der Therapie kann ich viele Dinge erkennen: Ob ich ihm gut genug zuhöre, dass ich möglichst viele Facetten seiner Persönlichkeit und seines Befindens erkenne, ob ich gut genug meine Diagnose und Behandlung erkläre, dass ich ihn zur Mitarbeit motivieren kann – oftmals eine wichtige Bedingung für den langfristigen Erfolg einer Behandlung. Ist der Patient zufrieden, macht gesundheitliche Fortschritte und fühlt sich gut aufgehoben, empfiehlt er mich weiter. Unsere Patienten zeigen uns, wenn wir aufmerksam sind, was wir im Praxisalltag optimieren können. Danke dafür!“

Die Patientengeschichten zeigen drei wesentliche Motive, warum Patienten zum Heilpraktiker gehen:

Motiv 1 „Hilfe“: Patienten erleben die guten Diagnosefähigkeiten von Heilpraktikern
Viele Patientengeschichten beschreiben, wie begeistert Patienten von der Diagnose bei Heilpraktiker*innen und der damit verbundenen Hilfe sind. Eine besonders eindrückliche Geschichte ist die von Millon: „Nach einem ewig andauernden zum Arzt Gerenne, wegen unerklärlicher sich immer verschlimmernder Schmerzen in den Gelenken habe ich mir meine Heilpraktikerin gesucht. … Nur nach mehrmaligem ausmessen meiner Körperflüssigkeiten ist sie auf den Kern des Übels gestoßen. Ich habe mir auf der Hochzeitsreise von mehr als 10 Jahren einen Pärchenegel (Schistosomiasis) eingefangen. …Dank einer umfassenden Leber-Reinigung, Entgiftung und Entschlackung meines Körpers, war ich in weniger als einem Monat schmerzfrei. Bei der Leberreinigung kam beim 3. Mal der mindestens 15 cm lange Wurm zum Vorschein. Seither vertraue ich meiner HP mehr an, als jedem Arzt der Welt.“Nicole berichtet Ähnliches: „Eine Heilpraktikerin erkannte, dass mein Sohn an Mononukleose erkrankt war (EBV) der Arzt, wo wir zuvor waren kam nicht auf die Idee nach diesem Virus zu suchen.“ Auch Brigitte schreibt über die Diagnose-Fähigkeiten: „Nachdem ich erhebliche Schmerzen im linken Fuß hatte und nicht mehr laufen konnte, ging ich zur Heilpraktikerin. Ich schilderte ihr die Beschwerden worauf sie meine Wirbelsäule und den Rücken ansah und einen Schiefstand der erheblich war feststellte.“

Motiv 2 „Heilung“: Patienten erleben Heilung mit den vielfältigen alternativmedizinischen Therapien beim HP.
Dieter bringt auf den Punkt, was viele Patienten in ihren Geschichten ausdrücken: „Diejenigen, die abschätzig über Heilpraktiker reden, haben bestimmt noch nie eine erfolgreiche Heilpraktikerbehandlung kennen lernen dürfen. Ich bin von den Behandlungsmethoden meiner Heilpraktikerin vollkommen überzeugt und kann daher nur jedem empfehlen, zum Heilpraktiker zu gehen.“ Patienten berichten von den vielfältigen, erfolgreichen Therapien bei Heilpraktiker*innen. Häufig wird Homöopathie genannt, aber ebenso andere Therapien wie Eigenblutbehandlung, Akupunktur, Osteopathie und andere. Patienten berichten von Heilung bei schweren Erkrankungen, wie Dieter: „Hallo, ich bin seit vielen Jahren Patient bei meiner Heilpraktikerin. Ich habe das größte Vertrauen zu ihr. Sie ist bei kleineren und größeren Wehwehchen meine erste Ansprechpartnerin. Neben Erkältungskrankheiten und Infektionen hat sie mich auch schon von ernsteren Leiden befreit. Sie hat u. a. meine Wirbelsäulenbeschwerden erfolgreich behandelt. Ohne meine Heilpraktikerin würde ich mit Sicherheit jetzt im Rollstuhl sitzen. So aber habe ich meine volle Beweglichkeit behalten.“ Für viele Patienten ist der Heilpraktiker mittlerweile der erste Ansprechpartner, bei leichteren wie schwereren Erkrankungen.  Hubert beschreib dies so: „Ich gehe seit 2 Jahren zum Heilpraktiker. Egal ob Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen oder Schnupfen. Aber das aller erstaunlichste war, dass es nur eine Heilpraktikerin (und kein Arzt) es geschafft hat, mich von einer Jahrzehnte dauernden Heuschnupfen zu befreien – restlos!“ Patienten berichten auch, dass ihre Heilpraktiker  Alternativen zu Antibiotika einsetzen. Irina schreibt: „Meine Heilpraktikerin hat mir bei meiner Rosacea geholfen. Nachdem ich, bei den Hautärzten Jahre lang, Antibiotika verordnet bekam und nur einen kurzfristigen Erfolg hatte, wandte ich mich an meine Heilpraktikerin. Die half mir. Meine Schübe sind verschwunden und meine Haut sieht wieder top aus.“

Auffällig ist, dass viele Patientengeschichten von Heilerfolgen beim Heilpraktiker schreiben, ohne dass sie die genaue Therapieform beschreiben. Offenbar steht für viele Patienten weniger die Therapiemethode als der Therapeut im Vordergrund ihrer Bewertung der Heilung.

Motiv 3 „HP-Knowhow“: Patienten sind enttäuscht von Schulmedizin und ihren Ärzten und begeistert vom HP-Knowhow.
Ein Motiv durchzieht fast alle Patientengeschichten: Enttäuschung über oder Scheitern der Schulmedizin, ihrer Medikamente und Ärzte und gleichzeitig dem Erleben von Hilfe, Heilung und Knowhow bei Heilpraktiker*innen. Hier einige beispielhafte Geschichten. Monica schreibt: „Laut HNO-Arzt hatte ich einen Hörsturz und bekam das Übliche: Cortison und Tebonin . Am selben Abend behandelte mich meine Heilpraktikerin und am nächsten Tag war ich beschwerdefrei! Wahrscheinlich war die Diagnose falsch , ich hätte 5 Tage umsonst Cortison genommen!“ Peter schreibt: „Mein Heilpraktiker hat meine massiven Achillssehnenbeschwerden innerhalb von nur 3 Monaten behoben. Vorausgehende Therapien, wie z.B. Stoßwellentherapie bei Orthopäden waren vollkommen erfolglos seit Sept. 2017.“ Lillith schreibt Ähnliches: „Bin seit 6 Wochen verunfallt, von denen 4 Wochen nur mit hochdosierter Antibiose behandelt wurde. Die Ärzte im KH wunderten sich über schlechten bis fast gar nicht vorhandenen Heilungsprozess. Seit 2 Wochen lasse ich mich durch Heilpraktiker wieder aufbauen und siehe hin, die „Zuckerkügelchen“ bewirken große Wunder und die Heilung geht fast von alleine.“ Auch Gisa beschreibt das Motiv 3: „Jahrzehnte lang habe ich unter Nackenschmerzen und starkem Schwindel gelitten. Kein Arzt oder Medikament konnte mir helfen. Dank meines Heilpraktikers geht es mir endlich besser.“ M. Sternberg beschreibt ein Detail, das viele Patienten nennen: „Seit Jahren gehe ich zu meinem Heilpraktiker weil mir immer wieder schnell ohne Chemie geholfen wurde. Beim Arzt bekam ich ja nur irgendwelche Tabletten mit viel Nebenwirkungen.

All diese Geschichten fasst Patient Udo R. in einem Ergebnis zusammen. Wer zu Heilpraktiker*innen geht, verlängert aus seiner Sicht sein Leben:

heilpraktiker

Links:

Sie möchten alle Patientengeschichten, aus denen ich auswahlsweise zitiert habe, in voller Länge lesen? Link

Sie möchten als Patient ebenfalls Ihre Geschichte erzählen, wie Ihnen Heilpraktiker*innen helfen konnten? Link. Auf der Seite können Sie Ihre Geschichte einfach ins Kommentarfeld eintragen.


 

Fußballverein Eintracht Frankfurt setzt auf Heilpraktiker im medizinischen Team

Ihre Stimme zählt – bis zur Entscheidung des Bundestags am 10. Juli über das GKV-Aus der Homöopathie

So können Sie einfach handeln:
1. Petition #rettedeinehomöopathie → Jetzt unterschreiben

Wenn Sie mehr tun wollen:

2. Protestbrief an 2 Regierungspolitiker → Jetzt senden
3. Offener Brief an die Gesundheitsministerin → Jetzt eintragen

Warum und wie Sie helfen können:
Petition → bringen Sie Ihre Stimme in den Bundestag
Protestbrief → sagen Sie Politikern direkt Ihre Meinung
Offener Brief → gemeinsamer, öffentlicher Widerspruch an die Entscheiderin

 

Sie arbeiten zumeist im Hintergrund. Für die breite Öffentlichkeit unauffällig, jedoch für den sportlichen Erfolg im Hochleistungssport absolut unverzichtbar. Die Rede ist von den zahlreichen Mitarbeitern des medizinischen Teams, z.B. im Fußball oder Volleyball. Und Heilpraktiker spielen dabei eine wichtige Rolle.

Auch Bundesligamannschaften setzen auf Heilpraktiker. Zur neuen Saison hat beispielsweise Eintracht Frankfurt sein medizinisches Team erweitert, u.a. inkl. eines Dreierteams mit einem Heilpraktiker. Der Verein schreibt dazu in einer Mitteilung, … weiterlesen

 


(Frei lesbar für Unterstützer der Kampagne #HeilpraktikerHelfenMenschen)
Informationen über Kampagne: Klicken

Zur Kampagne gehört die Aktion „Mein Heilpraktiker hilft mir: Patienten erzählen ihre Geschichte“ des Heilpraktiker-Newsblog. Auf der Aktionsseite berichten Menschen, wie ihnen Heilpraktiker helfen konnten. Aktuell sind es über 50 Berichte, die Sie auf der Aktionsseite lesen können:

https://heilpraktiker-newsblog.de/patientengeschichten/

Arztverband will Akupunktur unter Arztvorbehalt stellen, Heilpraktikerin wehrt sich mit Protestschreiben dagegen

Seit vielen Jahren führen einige Arztverbände der Schulmedizin einen wirtschaftlich orientierten Verdrängungskampf gegen den Heilpraktiker*innen-Beruf. Seit letztem Jahr hat sich dies durch die Unterstützung der Bundespolitik für die Arztinteressen verstärkt und in konkrete Einschränkungen niedergeschlagen, z.B. bei der Eigenblut-Therapie unter Arztvorbehalt (seit 1.9.19, Link) oder auch bei der Laserbehandlung von Tattoos (ab 2021, Link) unter Arztvorbehalt. Bei beiden Behandlungen sind Ärzte der Schulmedizin die Profiteure, indem eine Heilpraktiker-Behandlung durch den Gesetzgeber eingeschränkt wird.

Nun gehen Arztverbände noch einen Schritt weiter und möchten eine weitere Therapie von Heilpraktiker*innen für sich allein vereinnahmen und die Heilpraktiker*innen ausschließen: die Akupunktur. Der Arztverband der Dt. Ärztegesellschaft für Akupunktur hat in der Süddeutschen Zeitung am 17. Juli eine Anzeige geschaltet. Darin schreibt der Arztverband über die Heilpraktiker:

heilpraktiker akupunktur

Die Arzt-Anzeige ist der Anlass für die Heilpraktikerin Andrea Hellwig (Herausgeberin der Herausgeberin der Qi-Zeitschrift für Chinesische Medizin und ehemalige Vorstandsvorsitzende der AG-TCM) ein Protestschreiben am 2. September an den Arztverband zu richten – wegen der „pauschal-diffamierenden Äußerungen über nichtärztliche Berufsgruppen“. Das Schreiben liegt dem Heilpraktiker-Newsblog vor. Andrea Hellwig kritisiert an der Anzeige des Arztverband die Aussage,  dass Akupunktur allein in ärztlicher Hand sicher und effektiv sei. Der Arztverband vergesse außerdem zu erwähnen, dass Heilpraktikern und Ärzten eine umfassende Ausbildung der Akupunktur gestattet sei. Die Heilpraktikerin schreibt weiter: „Der Kern bzw. der wohl beabsichtigte Plot der Anzeige findet sich in dem Abschnitt über die Befähigung zur Ausübung der Akupunktur. Die DÄGfA kreiert zunächst die Berufs- bzw. Tätigkeitsbezeichnung des Akupunkteurs, die in unserem Gesundheitssystem nicht zulässig ist.“

Andrea Hellwig stellt klar: „Dass darüber hinaus auch Heilpraktiker in der Lage sind, eine klinische Differenzialdiagnose zu erstellen und den Patienten ggf. an einen Arzt weiterzuleiten, wird kurzerhand stillschweigend in Abrede gestellt.“ Und: „Warum werden mögliche ärztliche Diagnose- und Behandlungsfehler gar nicht erst in Erwägung gezogen, sondern subtil den Heilpraktikern unterstellt?“ Die TCM-Expertin kritisiert: „Die Anzeige der DÄGfA entspricht in keiner Weise den insbesondere im medizinischen Kontext notwendigen ethischen Grundsätzen einer sachlichen Information. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Pressecodex des Deutschen Presserats, der in seiner Ziffer 14 ausdrücklich anmahnt, im medizinischen Bereich sachlich zu berichten und keine Ängste zu schüren. Als Ärzte und Heilpraktiker haben wir die Verpflichtung, unsere Patienten wie die Öffentlichkeit differenziert und sachlich zu informieren, auch um zu eigenverantwortlichen Entscheidungen zu befähigen.“

Die Heilpraktikerin appelliert zum Abschluss ihres Schreibens: „Wir – vor allem unsere Patienten – brauchen Ärzte und Heilpraktiker, die über den Tellerrand schauen und sich kollegial austauschen können. … An den Vorstand der DÄGfA appelliere ich, dass alle Therapeuten der Chinesischen Medizin dieses Medizinsystem gemeinsam im Sinne eines kritischen Rationalismus in Wissenschaft und Öffentlichkeit vertreten, um der Chinesischen Medizin das Gewicht zu geben, das sie verdient hat – zum Wohl unserer Patienten. Falschinformation, Diffamierung und Polemik sind nicht die Mittel einer offenen, aufgeklärten Gesellschaft, schon gar nicht die der Wissenschaft.“

 


 

 

 

Impfpflicht: Schreiben Sie eine digitale Postkarte an Jens Spahn, wenn Sie den Impfzwang für Heilpraktiker*innen noch mit verhindern wollen

Ab März 2020 will der Gesundheitsminister Jens Spahn im Rahmen seiner Aktivitäten gegen Alternativmedizin auch Heilpraktiker*innen zur Zwangsimpfung gegen Masern schicken (Bericht). Da es keinen Einzelimpfstoff gibt, wird aus der Masern-Zwangsimpfung eine kombinierte Zwangsimpfung gegen Mumps und Röteln, da es nur einen Dreifachimpfstoff MMR gibt.

Die Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung wollen den politischen Druck auf Spahn durch sehr viele Postkarten an den Minister wieder erhöhen. Daher haben sie auf ihrer Webseite eine Funktion eingerichtet, mit der sich jeder Heilpraktiker und jede Heilpraktikerin an Spahn persönlich mit einer digitalen Postkarte per Mail wenden kann, um gegen die Impfpflicht für Heilpraktiker*innen zu protestieren.

Hier der Text, den Sie auf der Webseite https://impfpflicht-spahn.de/  mit Ihrer Mail-Adresse und Ihrem Namen ergänzen und von der Webseite mit einem Knopfdruck abschicken können:

heilpraktiker impfpflicht(Hinweis: mit Klicken auf diese Postkarte kommen Sie auf die Webseite https://impfpflicht-spahn.de/ , wo Sie die Postkarte (rechts unten) ausfüllen und abschicken können)

 


 

 

 

 

Heilpraktiker will gegen Impfpflicht vor dem Bundesverfassungsgericht klagen

Ab März 2020 soll nach dem Willen der Bundesregierung eine Impfpflicht gegen Masern eingeführt werden. Diese wird auch für Heilpraktiker gelten, wie der Heilpraktiker-Newsblog als erstes Medium am 8. Mai gemeldet hat (Link).

Doch gegen die Impfpflicht wird es eine Klage geben. Der Heilpraktiker Gerhard Bruns aus dem niedersächsischen Butjadingen will gegen die Impfpflicht vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, wenn das Gesetz vom Bundestag verabschiedet wird. Das kündigte der HP und Ingenieur gegenüber der Presse an. Auslöser sei für ihn der Beschluss des Bundeskabinetts für das Gesetz Mitte Juli gewesen. Bruns begründet seine Absicht u.a. mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Bei der verfassungsrechtlichen Klage werde es auf die Verhältnismäßigkeit ankommen. Diese sei aus seiner Sicht nicht gegeben, da die WHO in der ersten Jahreshälft 2018 insgesamt 37 Maserntote gemeldet habe. Bruns argumentiert, dass „eine Masernimpfplicht nicht verhältnismäßig ist und dass keine Masernseuche in Sicht ist.“ Eine Impflicht sei nach dem heutigen Wissensstand „nicht verantwortbar und nicht verhältnismäßig.“ Der Heilpraktiker fordert auch mehr evidenzbasisierte Forschung zum Thema Impfen.

 


 

 

 

Welche Auswirkungen auf Heilpraktiker hat GSAV-Gesetz zur Eigenblut-Therapie? Fragen und Antworten im Expertinnen-Interview

Seit langem setzen Heilpraktiker*innen als bewährte Methode die Eigenblut-Therapie bei Pollenallergien ein. Das am 16. August in Kraft getretene GSAV-Gesetz hat konkrete Auswirkungen auf die Eigenblut-Therapie der Heilpraktiker (Berichte dazu im Newsblog: Link 1, Link 2). Im Kontakt mit Heilpraktikern und Patienten merke ich, dass es viele Fragen gibt, die auf Antworten warten. Daher habe ich eine Expertin zum Thema befragt, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: Ursula Hilpert-Mühlig, Heilpraktikerin und Präsidentin des Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH). Der FDH und sie sind mit der Politik seit langem im Gespräch, der Verband hat sich u.a. mit einem Protestschreiben an den Gesundheitsausschuss gegen Einschränkungen der Therapie eingesetzt (Link). Ursula Hilpert-Mühlig hat über den parlamentarischen Weg des GSAV und der Eigenblut-Therapie-Einschränkung eine Zusammenfassung und Einschätzung veröffentlicht (Link).

Hier meine Fragen und ihre Antworten zu den aktuellen Auswirkungen des GSAV auf Heilpraktiker*innen (und Patienten):

Christian J. Becker: Wie sieht die Gesetzeslage zur Eigenbluttherapie durch Heilpraktiker*innen aus?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Die Anwendung von Eigenblutbehandlungen durch Heilpraktiker*innen wird von zwei Gesetzen erfasst. Einmal vom Transfusionsgesetz/TFG (seit 1998) und jetzt auch durch das neue Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung /GSAV, das am 16. August 2019 in Kraft getreten ist.

Über beide hat der FDH seit Beginn der Debatte um Gefährdung der Eigenbluttherapie für Heilpraktiker*innen regelmäßig ausführlich berichtet.“


Christian J. Becker: Wie war der bisherige behördliche Umgang mit Eigenblutbehandlungen?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Eigenblut ist arzneilich wirksam, fällt damit unter Herstellung von Arzneimitteln. Das Arzneimittelgesetz/AMG gestattet dies seit 2005 erlaubnisfrei zur unmittelbaren Anwendung am Patienten durch den Behandler (§ 13 Abs. 2b AMG).  Die erlaubnisfreie Herstellung muss lediglich bei der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde angezeigt werden (§ 67 Abs. 2 AMG).  Jahrelang lief das problemlos so ab.

Bis im März 2017 eine Arbeitsgruppe Blut/Blutzubereitung des ZLG (Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten) dies als Verstoß gegen das TFG bewertete. Denn das TFG sieht als einzige Ausnahme bei nichtärztlicher Eigenbluttherapie nur die Anwendung homöopathischer Eigenblutprodukte vor (§ 28 TFG). Das sind solche, die nach Verfahrenstechniken hergestellt sind, die im Homöopathischen Arzneibuch(HAB) oder im Europäischen Arzneibuch(Ph. Eur.) aufgeführt sind. Und diese Verfahrenstechniken sind das Potenzieren mit einer dafür geeigneten Verdünnungssubstanz und das Verschütteln. Die üblicherweise durch Heilpraktiker*innen vorgenommenen Eigenblutbehandlungen, wie etwa natives Eigenblut, Eigenblut mit homöopathischen Ampullen oder anderen Arzneimitteln (z.B. Ozon, Vitaminen etc.) vermischt oder UV-Licht bestrahlt zu reinjizieren, entsprächen nicht der Definition eines homöopathischen Arzneimittels (§ 4 Abs. 26 AMG) und seien damit ein Verstoß gegen das TFG.

Daraufhin wurden von Arzneimittelüberwachensbehörden einiger Bundesländer entsprechende Bescheide an Heilpraktiker*innen verschickt, die nicht-homöopathischen Eigenblutverfahren einzustellen. Der FDH und andere Berufsverbände sowie die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker (AMK) haben diese behördliche Vorgehensweise aktiv kritisiert und die betroffene Kollegenschaft mit Informationen und Musterschreiben gegen die Unterlassungsbescheide unterstützt. Zusätzlich wurde die AMK im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorstellig und hat um eine rechtssichere Formulierung im TFG ersucht, die traditionellen Eigenblutprodukte weiterhin für Heilpraktiker*innen erlauben. Daraufhin kehrte zunächst weitgehend Ruhe ein.

Nach einjähriger Prüfung kam das BMG (zusammen mit den für Blut/Blutprodukte zuständigen Bundesoberbehörden) zu dem Schluss, dass die „Nutzen-Risiko-Bilanz“ von nicht-homöopathischen Eigenblutverfahren als negativ einzustufen sei, sie deshalb einer Änderung des TFG zugunsten von nicht-homöopathischen Eigenblutpräparaten durch Heilpraktiker*innen nicht zustimmen würden.

Daraufhin wurden etliche Überwachungsbehörden wieder aktiv; mit deren Unterlassungsbescheiden haben sich inzwischen auch Verwaltungsgerichte befasst (VG Münster, 17.09.2018, und VG Düsseldorf, 22.05.2019). Leider sind deren Urteile, die sich bis dato ausschließlich aus dem TFG ableiten, für  Heilpraktiker*innen negativ ausgefallen.“


Christian J. Becker: Was hat sich nun durch das GSAV geändert?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Das GSAV enthält eine Änderung, die sich auf Eigenblutbehandlungen durch Heilpraktiker*innen auswirkt. § 13 Abs. 2b AMG, der die erlaubnisfreie Herstellung von Arzneimitteln gestattet, sofern diese unmittelbar in der Praxis bei einem Patienten angewendet werden, erlaubt dies künftig nur noch für verschreibungsfreie Arzneimittel. Arzneimittel, die der Verschreibungspflicht nach § 48 AMG unterliegen, dürfen nicht weiter hergestellt werden. Das ist zunächst unproblematisch, da Heilpraktiker*innen in der Regel keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel herstellen. Eine Ausnahme bilden jedoch Eigenblutprodukte.

Verschreibungspflichtige Arzneimittel werden in der Arzneimittelverschreibungsverordnung/AMVV geregelt. In Anlage 1 zur AMVV ist der Passus enthalten: „Blutzubereitungen humanen Ursprungs, zur arzneilichen Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper“. Demnach würden diese Arzneimittel der Verschreibungspflicht unterliegen. Damit findet § 13 Abs. 2b AMG in der neuen Fassung keine Anwendung mehr für nichtärztliche Personen.“


Christian J. Becker: Was ist klar, was ist noch unklar an der neuen Regelung?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Verschreibungsfreie Arzneimittel dürfen nach wie vor zur unmittelbaren Anwendung am Patienten erlaubnisfrei (mit Anzeigepflicht nach § 67 Abs. 2 AMG) hergestellt werden. Die Herstellung verschreibungspflichtiger Arzneimittel bedarf einer Erlaubnis nach § 13 Abs. 1 AMG, wobei Heilpraktiker*innen die vorgegebenen Voraussetzungen nicht erfüllen (§§ 14, 15 AMG).

Verschreibungspflicht für Blutzubereitungen ergibt sich aus Anlage 1 zur AMVV. Blutzubereitungen ergeben sich aus der Aufbereitung von Blut, wie etwa Zusätze oder Verwendung von Blutbestandteilen. Hier wäre die erlaubnisfreie Herstellung zukünftig unzulässig.

Vollblut dürfte nicht unter den Begriff Blutzubereitung fallen. Daher bleibt offen, ob die klassische Eigenblutbehandlung, bei der das venös entnommene Eigenblut sofort wieder unverändert reinjiziert wird, von der neuen Regelung erfasst ist.

Grundsätzlich von der Verschreibungspflicht ausgenommen sind Arzneimittel, die aus den in Anlage 1 zur AMVV genannten Stoffen und Zubereitungen aus Stoffen nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik, insbesondere nach den Regeln des HAB hergestellt sind oder die aus Mischungen solcher Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen bestehen, wenn die Endkonzentration dieser Arzneimittel im Fertigprodukt die vierte Dezimalpotenz nicht übersteigt (§ 5 AMVV).

Diese Ausnahmeregelung bezieht sich also auf homöopathische Behandlungsformen und nicht auf die Reinjektion von unbehandeltem Eigenblut.

Unbehandeltes Eigenblut wird aber weiterhin vom TFG erfasst, das nur homöopathische Eigenblutprodukte von seinen Regelungen ausnimmt. Dort findet sich jedoch keine Dezimaleinschränkung.“


Christian J. Becker: Welche Arten von Eigenblut-Behandlung sind betroffen?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Nach dem TFG:  alle nicht-homöopathischen Eigenblutprodukte. Eigenblutprodukte, die nach den im HAB oder in der Ph. Eur. beschriebenen Verfahrenstechniken (geeignetes Medium zum Verdünnen, Potenzieren, Verschütteln) hergestellt werden, sind ab der niedrigsten Dezimalpotenz, also D1, zulässig.

Nach dem GSAV: Blutzubereitung humanen Ursprungs zur arzneilichen Anwendung generell. Als homöopathische Anwendungsform erst ab einer D4 zulässig.

Wobei hier auch nicht geklärt ist, ob unbehandeltes Eigenblut als „Blutzubereitung“ definiert werden kann. Wenn nicht, wäre es aber immer noch vom TFG als unzulässig erfasst.

Wie diese Wertungswidersprüche sowohl bei der Definition als auch der Dezimalpotenzen im Vollzug umgesetzt und welche Art von homöopathischer Aufbereitung „anerkannt“ werden wird, ist bislang noch unklar.“


Christian J. Becker: Welche konkreten Folgen hat die neue Gesetzeslage zum jetzigen Zeitpunkt für Heilpraktiker?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Hier möchte ich zunächst klarstellen, dass mein Beitrag keine allgemeingültige Rechtsauffassung darstellt, da es zum jetzigen Zeitpunkt weder aktuelle juristische Kommentare noch belastbare Einschätzungen von Vollzugsbehörden zum gesamten Thema Eigenblutbehandlung durch Heilpraktiker*innen gibt. Eine verbindliche Aussage kann es leider (noch)nicht geben.

Jedoch sollte jede Heilpraktikerin/jeder Heilpraktiker für sich erwägen:

  • Wenn Sie jedes Risiko vermeiden möchten, sollten Sie vorläufig nicht-homöopathische Eigenblutbehandlungen einstellen. Sollte die Rechtslage zugunsten der traditionellen Eigenbluttherapien insgesamt geklärt werden, können Sie die Verfahren sofort wieder in Ihr Therapiespektrum aufnehmen.
  • Bedenken Sie auch, dass womöglich Ihre Berufshaftpflichtversicherung die Risiken nicht-homöopathischer Eigenblutprodukte aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht abdeckt.
  • Womöglich übernimmt auch die Krankenversicherung oder Beihilfe Ihres Patienten/Ihrer Patientin keine Kostendeckung mehr.
  • Um Abmahnungen zu vermeiden, sollten Sie Werbemaßnahmen für nicht-homöopathische Eigenbluttherapie aus Ihrer Praxis-Homepage, Flyern und sonstigen Marketing-Maßnahmen entfernen. Den Begriff „Eigenblutbehandlung“ können Sie jedoch weiterverwenden.
  • Sie nehmen bei weiterer Anwendung von nicht-homöopathischen Eigenblutprodukten in Kauf, dass womöglich staatliche Sanktionen verhängt werden. Gegen diese können Sie sich dann gerichtlich zur Wehr setzen, wobei unter der neuen Gesetzeslage ein nicht unerhebliches Risiko besteht. Verstöße gegen das Arzneimittelrecht sind strafbewehrt.“


Christian J. Becker: Wie ist der Standpunkt des FDH zur derzeitigen Rechtslage?
Was ist zu tun, was wurde schon getan?

Ursula Hilpert-Mühlig: „Wie anfangs erwähnt, wird Eigenblutbehandlung von zwei Gesetzen erfasst.

Möglicherweise kann die Thematik mit dem TFG durch höchstrichterliche Rechtsprechung überwunden werden. Denn bislang ist in den erstinstanzlichen Gerichtsurteilen die verfassungsrechtliche Problematik nicht berücksichtigt worden. Das Grundgesetz schützt auch die Berufsausübungsfreiheit der Heilpraktiker*innen; sie kann nur aufgehoben werden, wenn Patientenschutz und Patientensicherheit gefährdet sind – der Eingriff in die Berufsausübung muss also verhältnismäßig sein. Die Eigenbluttherapie wird seit vielen Jahrzehnten von Heilpraktiker*innen angewendet, sie unterliegt den gleichen Hygienevorschriften wie alle invasiven Eingriffe; nennenswerte gesundheitsgefährdende Vorfälle hat es unseres Wissens nicht gegeben. Das hätte sich auch in den Statistiken der Haftpflichtversicherer niedergeschlagen.

Bleibt das GSAV mit der Herstellungserlaubnis nach § 13 Abs. 1 AMG für die Eigenbluttherapie in der Heilpraktikerpraxis. Ob diese tatsächlich auch gewährt würde, ist zum jetzigen Zeitpunkt mehr als fraglich. Der FDH hat sich zusammen mit den anderen Mitgliedsverbänden des DDH und der AMK vehement um eine Ausnahmeregelung zur Eigenblutbehandlung durch Heilpraktiker*innen bemüht. Seit Kenntnis des Gesetzesvorhabens im November 2018 wurden zahlreiche Gespräche geführt, im BMG, mit Politikern aller Bundestagsfraktionen, es wurden etliche Stellungnahmen verfasst und aktiv an Anhörungen teilgenommen.

Berichtet wurde über unser Engagement regelmäßig auf unserer Homepage (www.heilpraktiker.org) und auch im Heilpraktiker-Newsblog.

Doch leider konnten wir bis auf die Bundestagsfraktion DIE LINKE keine Partei bewegen, sich eingehender mit den Folgen einer Erlaubnispflicht für die Herstellung von (nicht-homöopathischen) Eigenblutprodukten auseinanderzusetzen. Die jetzige Gesetzeslage kommt einem faktischen Verbot für Heilpraktiker*innen gleich.

Trotz aller widrigen Umstände werden wir weitere Aktionen unternehmen, denn aus unserer Sicht sind viele Ungereimtheiten und offene Rechtsfragen vorhanden. Wir sind überzeugt, dass es eine Ausnahmeregelung für die traditionelle Eigenblutbehandlung durch Heilpraktiker*innen geben kann, die sowohl der Patientensicherheit als auch unserer Berufsausübungsfreiheit gerecht wird.“

 


 

 

 

 

Alle Artikel des Heilpraktiker-Newsblog auf einer Seite – zum schnellen Suchen und Lesen

Seit Gründung des Heilpraktiker-Newsblog im Februar hat der Blog schon 44 Artikel über die Kampagne der Anti-Heilpraktiker-Lobby und Teilen der Politik und Medien gegen den HP-Beruf und die Aktivitäten der Heilpraktiker für den Beruf veröffentlicht. Der Blog möchte den Beruf auch mit seinen vielseitigen Therapien darstellen und über seine Akzeptanz bei den Patienten informieren (z.B. mit vielen authentischen Patientengeschichten, Link).

Damit Sie eine bessere Übersicht über diese Artikel haben und z.B. schnell zu einem älteren Artikel springen können, habe ich Ihnen auf dieser Seite alle Artikel mit Überschrift zusammengestellt, inkl. Link. Die Sortierung ist nach Veröffentlichungsdatum.

 

Viele Heilpraktiker bezahlen (unfreiwillig) Natalie Grams, die als Lobbyistin gegen Heilpraktiker agitiert

Den Spuren des Geldes zu folgen, ist eine wichtige Methode für investigative Blogger wie den Heilpraktiker-Newsblog. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, wer eigentlich das Personal bezahlt, das öffentlich gegen den Heilpraktiker-Beruf lobbyiert.

Das Ergebnis der Spur des Geldes ist erschreckend. Denn die Heilpraktiker bezahlen unfreiwillig ein Teil des Gehaltes der Lobbyistin Natalie Grams, die öffentlich gegen den HP-Beruf agitiert.

Wie kommt das? Grams hat im letzten Jahr zum Sturm gegen den HP-Beruf geblasen: sie hat dafür auf Twitter das Motto #Heilpraktikalypse ausgerufen, dem ihre Social-Media-Aktivisten der Lobbyorganisation Die Skeptiker (agitiert weltweit gegen Alternativmedizin) folgen. Seitdem berichten auch Journalisten zunehmend kritisch, einseitig und unsachlich über den Beruf und die Politik hat ihren Druck auf den Beruf erhöht. Grams hat z.B. bei der FDP gegen Heilpraktiker lobbyiert – was dazu geführt hat, das die FDP zuerst im Gesundheitsausschuss und dann im Bundestag für die weitgehende Einschränkung der Eigenblut-Therapie von HPs gestimmt hat.

heilpraktiker

Ein Blick auf die Strukturen hinter den Kulissen zeigt, woher das Geld kommt. Die Lobbyistin ist nach eigenen Angaben beim Abmahnverein Deutscher Konsumentenbund (DKB) angestellt. Sie schreibt dazu in einem Blog: „Ich arbeite mit einer kleinen Teilzeitstelle für die gemeinnützige Verbraucherschutz-Organisation GWUP und mit einem Minijob für den Konsumentenbund.“  Das Geschäftsmodell des DKB ist es, Heilpraktiker z.B. für Webseiten abzumahnen, Abmahngebühren einzutreiben und HPs vor Gericht zu zerren. Das von HPs eingetriebene Geld benutzt der DKB, um z.B. die Lobbyistin Natalie Grams zu bezahlen.

Der DKB bezahlt aber nicht nur die Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin Grams. Der DKB bezahlt auch das Webportal Medwatch des Journalisten Hinnerk Feldwisch (Bericht im Newsblog). Auf seiner Webseite veröffentlich Medwatch auch die Summe, mit der der DKB das Portal bezahlt: 13.000 Euro in 2018.

heilpraktiker medwatch (Screenshot Medwatch-Webseite, 10.8.2019)

 

Medwatch schreibt immer wieder kritisch über den Heilpraktiker-Beruf. Über den Prozess Brüggen-Bracht hat Medwatch intensiv geschrieben. Der Medwatch-Journalist Feldwisch schreibt nicht nur für sein Portal, sondern verteilt die Anti-Heilpraktiker-Berichte als freier Journalist auch an weitere Medien, z.B. die Tageszeitung Tagesspiegel (Link Bsp.).

Fazit: Heilpraktiker bezahlen unfreiwillig die Anti-Heilpraktiker-Lobbyistin Natalie Grams. Heilpraktiker bezahlen auch den Anti-Heilpraktiker-Journalisten Hinnerk Feldwisch mit Medwatch. Geldeintreibestelle für beide ist der Abmahnverein Dt. Konsumentenbund, der das Geld für diese beiden über Abmahnungen von Heilpraktikern eintreibt. Ob sich dessen viele Heilpraktiker bewusst sind?

 


 

 

 

 

Heilpraktiker startet Petition zur Rettung der Eigenblut-Therapie / Hier der Link zum Unterschreiben plus Kommentare von HPs und Patienten

Zwar hat der Bundestag das Gesetz GSAV schon verabschiedet, das die Eigenblut-Therapie bei Heilpraktiker*innen  weitgehend einschränkt (Newsblog berichtete). Jedoch kann es durch einen Verfahrensfehler erst im September (geplant war Juli) in Kraft treten. Die gewonnene Zeit will der Heilpraktiker Michael Breuer aus Hamburg nutzen, um mit einer Petition Druck auf den Bundestag aufzubauen. Er fordert mit einer Petion vom Bundestag „Kein Verbot der Eigenblut-Therapie! Naturheilverfahren erhalten!“. Er begründet seine Petition damit, dass die Bundesregierung offensichtlich eine Strategie gegen Alternativmedizin umsetzt, der erst die Wahltarife für Homöopathie und nun die Eigenblut-Therapie der Heilpraktiker zum Opfer gefallen sind und fallen sollen. Der Heilpraktiker ruft dazu auf, die Petition zur Rettung der Therapieform zu unterschreiben.

Hier können Sie bei Openpetition
die Petition
zu Rettung der Eigenblut-Therapie für Heilpraktiker unterzeichnen: Link.

Was bringt solch ein Petition? Öffentlichkeit, Aktivierung, politischen Druck, sowie eine Anhörung im Bundestag, wenn 50.000 Unterschriften erreicht werden (die beim Bundestags-Petitionsausschuss eingereicht werden).

Zahlreiche Patienten und Heilpraktiker begrüssen die Petion und begründen ihre Unterschrift. Hier eine Auswahl der neuesten Kommentare:

„Die klassische Eigenblutbehandlung gehört zum Handwerk des Heilpraktikers seit sehr langer Zeit und hat mit Transfusion nichts zu tun. Die Behandlung ist unter den Patienten sehr beliebt und erfolgreich.“

„Als erfahrene Heilpraktikerin seit 25 Jahren schätze ich die Eigenblutbehandlung für meine Patienten sehr. Häufig bekomme ich Anfragen, nach genau dieser Therapieform.“

„Bin gegen die immer weitergehenden Einschränkungen bei den HPs, die nachweislich nur pecuniären Interessen der Ärzteschaft dienen und nicht den Patientennutzen im Vordergrund stehen haben. Unter dem Vorwand PATIENTENSCHUTZ werden alle Gegenargumente weggebügelt um sich die Konkurrenz vom Leibe zu halten!“

„Die Eigenbluttherapien, wie sie insbesondere von der Heilpraktikerschaft individuell und unter ganzheitlichen Aspekten angewendet werden, sind als alternativmedizinische Verfahren aus der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken. Die Heilpraktiker leben vom Erfolg und nicht von der GKV. Und gerade diese erfolgreichen, sicheren Eigenbluttherapien sind in der Erfahrungsmedizin eindeutig mit einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis zu belegen. Schon durch die Einsparung von z.T. nebenwirkungsträchtigen allopathischen Medikamenten tragen sie wesentlich zum Patientenschutz bei.“

„Weil die Abschaffung für Heilpraktiker völlig absurd ist und es keine wirkliche Begründung gibt! Wenn es nur um die Mischung von Blut mit homöopathischen Mitteln geht und dies nicht vom Arzneimittelschutzgesetz geduldet wird, so sollte es allen klar sein, dass die Injektion von nativem Eigenblut kein neues Medikament darstellt. Außerdem müsste es dann Ärzten ebenso untersagt werden, da die Herstellung von Medikamenten nur Apothekern gestattet ist. Oder gibt es zu viele gesunde Patienten durch Eigenblut und somit nicht lukrativ für die Pharma Industrie?“

„da ich selber seit 40 Jahren ohne jeden Zwischenfall Eigenblutbehandlungen in meiner Praxis durchgeführt habe!“

„Weil es scheinbar seit vielen vielen Jahren sehr vielen Menschen eine Verbesserung ihrer gesundheitlichen Probleme bringt. Aber unterstützt halt nicht die Pharmaindustrie die mit ihren Medikamenten die Leute zum Teil noch kränker macht. Ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein, ob er Alternative Heilmethoden nutzt oder nicht !! Geschrieben von einer Anästhesie & Intensivfachkrankenschwester.“

„Weil ich gesundheitlich davon betroffen bin . Heilpraktiker nehmen sich mehr Zeit für Diagnose und Therapie und tragen dadurch viel effiziente Heilungsprozess bei . Die Diagnosen und Anwendungen sind viel zielführender. Heilung anstelle Terminen mit nervösen gestressten Ärzten wo man jahrelang hingeht und kommt nicht weiter.“

„Die generelle Verteufelung von Heilpraktikern seitens mancher politischer Kreise ist grotesk und kann nur durch Lobbyismus erklärt werden.“

„Wir haben doch „noch“ keine Diktatur in Deutschland. Also was soll diese Entmündigung? Alternativmedizin muss man ja eh aus der eigenen Tasche bezahlen und daher ist es unverschämt, dass dies per Gesetz zu verbieten versucht wird.“

„zuerst wurde die Eigenbluttherapie von den Medizinern belächelt, obwohl Heilpraktiker damit jede Menge gute Behandlungen durchführen konnten. Jetzt wollen sie sich diese Methode zu Eigen machen und es den Heilpraktikern verbieten. Die Eigenbluttherapie sollte nach wie vor den Heilpraktikern als Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen.“

„Eine Therapie die über viele Jahrzehnte kranken Menschen geholfen hat, aus politischen Gründen (Heilpraktiker zu beschneiden) zu verbieten, ist eine Bevormundung des Patienten und des Therapeuten! Dies passt natürlich in unsere heutige politische Landschaft.
Dagegen müssen wir uns wehren! Bitte unterzeichnet diese Petition!“

 

 


 

 

 

 

Ärzte kritisieren Heilpraktiker … wegen Tod einer Patientin nach Operation bei einem Arzt

Zugegeben, die Überschrift klingt absurd, doch es ist eine reale Geschichte aus dem Gesundheitssystem. Heilpraktiker*innen sind es (leider) gewöhnt, dass Ärzte sie ohne Grund kritisieren. Schließlich sind HPs Wettbewerber für Ärzte – und diese melden immer wieder den Alleinvertretungsanspruch für medizinische Behandlungen an.

Doch die folgende Geschichte setzt dieser Anti-HP-Propaganda der Ärzte die Krone auf.

Der Fall: in Düsseldorf stirbt eine Patientin nach einer Schönheitsoperation bei einem Arzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, wie die Rheinische Post berichtet.

Die absurde Bewertung: 42 plastische Chirugen schreiben einen Brief an den Gesundheitsminister Jens Spahn, wie ebenfalls die RP schreibt. In ihm kritisieren die Chirurgen, dass aus „pekuniären Motiven heraus“ „Heilpraktiker“ “ und viele andere“ „auch ästhetische Verfahren und Operationen anbieten“. Damit seien sie nicht einverstanden, es würden ethisch-moralische Grenzen übertreten. Hinsichtlich Gesetz und Berufsordnung wünscht sich die Gruppe daher „eine kompetente und weise Regelung, an welcher wir sehr gerne mitwirken, sofern unsere Meinung in diesem Zusammenhang für die Politik hilfreich sein kann“, schreibt die RP. Natürlich kritisieren sie in einem Nebensatz auch den Düsseldorfer Kollegen.

Offenbar ersetzt bei manchen Ärzten die Gier das Denken durch ein Euro-Zeichen.

 

Wieso solche Äußerungen der Ärzte?

Kulturkampf von Schulmedizin gegen Alternativmedizin bei Heilpraktiker*innen

Aktuell findet ein Kulturkampf von Politik und Pharmakonzernen mit ihren Lobbys (z.B. Verbände der konventionellen Ärzte) gegen Patienten und HPs statt, in dem Patienten aber nicht mehr länger schweigen. Während Patienten ihren Heilpraktiker lieben (das zeigen die Patientengeschichten hier im Newsblog), wollen Politik und Pharmakonzerne mit Lobbys ihre Schulmedizin durchsetzen und den Patienten die Therapien bei Heilpraktiker*innen und die Alternativmedizin entziehen – aus rein pekuniären Gründen, da HP für Schulmediziner Marktwettbewerber sind. Da Lobbygruppen der Pharmakonzerne uns Patienten den Gang zum HP über ihre Medienarbeit nicht abspenstig machen können – wie Umfragen zeigen – , setzen sie bei der Politik an, um den Patienten über veränderte regulatorische Rahmenbedingungen (Verbot Eigenbluttherapie) die Therapien beim HP zu entziehen.

Das Ringen ist ein Kulturkampf: Politik und Pharmakonzerne möchten die teure Schulmedizin als alleinige Therapie durchsetzen und Heilpraktiker (und Homöopathie) vom Markt verdrängen, die Patienten möchten die Therapeuten wie die Heilpraktiker*innen und Homöopathie bewahren. Der Heilpraktiker-Newsblog sowie die politischen Aktivitäten von Heilpraktiker-Verbänden sind ein gutes Beispiel, dass sich Patienten und HP diesen Kulturkampf von Politik und Pharma mit ihrer Lobby gegen Patienten- und HP-Interessen nicht mehr widerstandslos gefallen lassen.

 

 


 

 

 

 

Anti-Eigenbluttherapie-Gesetz GSAV verschiebt sich auf September – wegen parlament. Verfahrensfehler

Eigentlich sollte die klassische Eigenbluttherapie für Heilpraktiker ab Juli weitgehend eingeschränkt sein durch einen Paragraphen im GSAV-Gesetz (Bericht). Doch das Gesetz tritt nicht wie vom BMG geplant in Kraft. Denn der Bundespräsident kann das Gesetz nicht unterschreiben, weil es einen parlamentarischen Verfahrens-Fehler (bei der Importförderklausel) enthält, wie das Fachmedium „Presseagentur Gesundheit“ berichtet. Das führt dazu, dass der Gesetzgeber, der Bundestag, das GSAV-Gesetz noch einmal nach einem Änderungsantrag abstimmen muss. Der Antrag kann frühestens nach der Sommerpause in der 37. KW im September eingebracht werden. So bleibt den Heilpraktikern, die die klassische Eigenbluttherapie anwenden, noch eine Galgenfrist. Danach können Aufsichtsbehörden mit Berufung auf das Gesetz Untersagungsverfügungen erlassen.

Das Anti-Eigenbluttherapie-Gesetz gegen Heilpraktiker ist offensichtlich ein Teil der Strategie des Gesundheitsministers Jens Spahn gegen Alternativ-Therapeuten und -Therapien. So hatte Spahn überraschend im TSVG-Gesetz das Verbot der Wahltarife für Homöopathie mit ins Gesetz genommen und das Verbot durch den Bundestag im Mai bestätigen lassen (Bericht).

 

Aktualisierung 16.8.2019: Das GSAV-Gesetz ist am 16.8. in Kraft getreten, nachdem das Bundesgesetzblatt das Gesetz am 15.8. nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten veröffentlicht hat – trotz des enthaltenen Verfahrensfehlers. Offenbar soll der entsprechende Paragraph in einer Sitzung des Bundestages im September korrigiert werden, was aber keine Auswirkung auf die Rechtsgültigkeit des gesamten GSAV – inkl. Regelung zur Eigenbluttherapie – hat.

 


 

 

 

 

Neues GSAV-Gesetz schränkt Eigenbluttherapie der Heilpraktiker stark ein

Mit Stimmen der Großen Koalition und der Oppositionsparteien FDP, Die Grünen und AfD hat der Bundestag am 6. Juni das Gesetz GSAV verabschiedet. Teil des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ist auch eine Beschränkung der Eigenbluttherapie für Heilpraktiker. Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) hat in einer Stellungnahme (Link) die Folgen des Gesetzes formuliert: „Außer homöopathisch aufbereiteten Eigenblutprodukten könnten Heilpraktiker*innen keine Eigenblutbehandlungen mehr durchführen. Die traditionellen naturheilkundlichen Verfahren wären damit nicht mehr anwendbar.“

Der Verband FDH kritisiert den Beschluss. Die Präsidentin Ursula Hilpert-Mühlig: „Mit dem GSAV haben CDU/CSU und SPD Verschlechterungen für Heilpraktiker*innen verabschiedet.“ Sie lobt in der Stellungnahme andererseits die Abgeordnete Silvia Gabelmann von der Fraktion Die Linke, die sich bis zuletzt dafür eingesetzt habe, dass eine vernünftige Lösung gefunden werde, die den Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern weiterhin die Durchführung der klassischen Eigenblutbehandlungen erlauben würden. Denn, so die Präsidentin Hilpert-Mühlig weiter, die Therapie bringe keine Gefährdung des Patientenschutzes mit sich, was die anderen Fraktionen behauptet hätten.

In einer Bundestagsrede am 6. Juni hatte die Abgeordnete und Apothekerin Silvia Gabelmann eine Rede für die Eigenbluttherapie beim Heilpraktiker gehalten: „Klassische Eigenblutbehandlungen, bei denen es keinerlei Gefahr des Vertauschens und kein Risiko für Verunreinigungen oder Fremd-Infektionen gibt und Komplikationen nachweisbar im Promillebereich liegen, sollen zukünftig unterbunden werden. Das macht medizinisch und aus Sicht des Patientenschutzes überhaupt keinen Sinn. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass hier der Patientenschutz instrumentalisiert wird, um einen unliebsamen Berufszweig in der Berufsausübung zu behindern.“ Die Abgeordnete hatte mehrere Änderungsanträge zugunsten der Therapie eingebracht.

Gegen die Eigenbluttherapie beim Heilpraktiker hatten sich CDU/CSU und SPD sowie Grüne, FDP und AfD ausgesprochen. Die CDU/CSU hatte ihre Position im Gesundheitsausschuss zu Protokoll gebracht: „Beim Thema Eigenblutbehandlung sei den Koalitionsfraktionen die Sicherheit der Patienten wichtiger noch als die Berufsausübung der Heilpraktiker, so dass diese weiterhin grundsätzlich beim Arzt, beim Heilpraktiker jedoch nur noch mit Genehmigung möglich sei.“

Verbände der Heilpraktiker hatten sich intensiv für die Therapie bei den politischen Parteien im Bundestag eingesetzt. Der FDH schreibt in seiner Stellungnahme: „Der FDH hat zusammen mit den anderen Verbänden des Dachverbandes DDH und der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker (AMK) seit Kenntnis dieses Gesetzesentwurfs den Kontakt zu allen relevanten Gesundheitspolitikern aufgenommen, hat Stellungnahmen an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags verfasst und an Anhörungen teilgenommen. Gemeinsam haben wir den Abgeordneten die Thematik der Eigenbluttherapien eingehend dargestellt, insbesondere ihre Handhabung im Hinblick auf den Patientenschutz und der bisherige nahezu risikolose Verlauf dieser Therapien.“

Über die Details, mit welchen gesetzgeberischen Methoden die Regierung die Eigenbluttherapie im GSAV einschränkt, hatte der Heilpraktiker-Newsblog im April berichtet (Link). Das Gesetz bevorteilt Ärzte, da die Therapie bis auf Ausnahmen nur noch ihnen vorbehalten ist. Es soll laut Bundesministerium für Gesundheit im Juli in Kraft treten.

 

 


 

 

 

 

Beachvolleyball-Olympiasiegerin plant Comeback dank Heilpraktiker

Heute beginnt in Hamburg die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft. Mit dabei ist auch Kira Walkenhorst, aber nur als Moderatorin. Die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin hatte schon ihren Rücktritt wegen Verletzungen bekannt gegeben. Doch dann kam der positive Umschwung. Im Frühjahr habe sie eine neue Therapie bei einem Heilpraktiker begonnen, die „großartig angeschlagen“ habe, sagt sie im Interview mit der Sporthilfe. Sie sei noch nicht schmerzfrei, es gehe ihr aber viel besser, sodass sie wieder mit dem Training anfangen konnte. Nun spricht sie über ein mögliches Comeback zu Olympia 2024 in Paris.

Spitzensport und Heilpraktiker sind oft eng verbunden, wie z.B. das Interview mit den auf Spitzensportlern spezialisierten Florian und Volker Müller zeigt (Link). Und Patienten wie Spitzensportler oder auch Jedermänner und Jederfrauen erzählen immer wieder berührende und außergewöhnliche Geschichten, wie HPs ihnen helfen konnten. Der Heilpraktiker-Newsblog schreibt sie auf und veröffentlicht sie: Klicken.

 

 


 

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